Prag, Karlsbrücke
Prag, Karlsbrücke. Foto: czech-tourism/Libor svacek

Prag - die goldene Stadt

In Prag haben sich viele Jahrhunderte verewigt. Die Stadt an der Moldau zeigt Mut zur Kultur und zur Geschichte.

Prag kann eine Stadt zum Verlieben sein, und eine um sich zu verlieben. In Prag kann man stundenlang in der Altstadt wandeln ohne auf den selben Platz zurückzukehren. Der Hradschin, die Schlossgärten, die Altstadt Stare Mesto, die großartigen Lokale, das gute Essen – man fühlt sich willkommen. Freundlichkeit fällt auf und gute Laune.

Das Schönste sind wohl die historischen Bauten: romanische Kirchen und Souterrains, gotische Dome, barocke Paläste und Gärten, mondäne Jugendstil-Bauten und einzigartige kubistische Architektur. Sie müssen nicht unbedingt ein Kenner der einzelnen architektonischen Stile sein, um die architektonische Vielfalt der tschechischen Hauptstadt genießen zu können. Schönes Kopfsteinflaster überall, historische Fenster, Türen, Gesimse, Treppen, Brücken und Türme. Endlich eine Stadt mit Mut zur Kultur und zur Geschichte. Kein proletenhafter Trend, gleich einem wuchernden und alles fressenden Krebsgeschür wie in vielen Städten, die "Modernisierung" a`la Plastikfenster und Alufassade betreiben.

30 Brücken überspannen die Moldau in Prag
30 Brücken überspannen die Moldau in Prag. Foto: czech-tourism/Libor svacek

Sehenswert

Die Prager Burg, der Veitsdom und das Goldene Gässchen zählen zu den touristischen Highlights. Daneben gibt es viele weitere Sehenswürdigkeiten, die weniger frequentiert sind, wie die Rotunde des Heiligen Martin, die Tejn-Kirche, der alte Jüdische Friedhof, die astronomische Uhr am Altstädter Rathaus oder das Tanzende Haus von Frank Gehry.

Dreißig Brücken überspannen die Moldau alleine in Prag. Die bekannteste ist die mittelalterliche Karlsbrücke mit ihren barocken Statuen und dem Blick auf die Prager Burg. Zeitig in der Früh entfaltet das Bauwerk seinen ganzen Zauber. Tagsüber ist sie von Besucherströmen meist stark frequentiert.

Am Moldauquai „Vltavská náplavka“ finden Bauern- und Flohmärkte und Ausstellungen statt, im Sommer wird hier flaniert und Sport betrieben.
Eintausend Türme zieren die Stadt: Genießen Sie den Ausblick vom Wendelgang des Turms des Altstädter Rathauses, vom Turm des St. Veits-Doms oder vom Aussichtsturm am Laurenziberg (tsch.: Petřínská rozhledna).

Enge Gasse in der Altstadt von Prag in der Nacht.
Altstadt von Prag. Foto: czech-tourism/Dagmar Veselkova

Die etwas anderen Stadtspaziergänge durch Prag

Sie können die tschechische Metropole mit den Augen von Leuten kennen lernen, die in ihren Straßen leben. Stadtführungen mit Obdachlosen im Rahmen des Projektes „Pragulic“ bietet die einzigartige Möglichkeit, die örtlichen Squats, aber auch ein Leben auf der Straße kennen zu lernen.
Das alternative Prag stellt Ihnen die „Prague Alternative Tour“ vor. Sie begeben sich in alternative Clubs, Galerien oder Graffiti-Lokalitäten.
Auch Blinde kommen in Tschechiens Hauptstadt auf ihre Kosten. Für sie hält die Agentur Accessible Prague unter dem Titel „Touchable Prague“ spezielle Führungen bereit. Diese stellen Prager Ecken und Winkel durch Berührungskontakte vor. Und falls Sie von alldem Gehen müde geworden sind, leihen Sie sich einen Segway oder ein Elektrofahrrad aus und lernen Sie Prag in Bewegung kennen.

KULINARIK

Prag ist bekannt für sein Bier. Das beste wird laut Bierkennern in der Braustube Zu den bösen Zeiten (tsch.: pivnice Zlý časy), die im Stadtteil Nusle liegt, gezapft. Aus 24 Zapfhähnen rinnt hier abwechselnd Bier aus kleinen und mittleren Brauereien aus der Tschechischen Republik sowie aus dem Ausland. Gutes Bier können Sie auch in zahlreichen Bierstuben und Bierbars trinken. Sehr populär ist zum Beispiel das „Lokál“, wo Sie neben hervorragendem Pilsner Bier auch traditionelle, tschechische Küche genießen können. Als eine Bierstube, in denen die Zeit stehen geblieben ist, spricht man von der Bierstube U Jelínků, die über eine mehr als 100-jährige Tradition verfügt.

Prag hat auch seine berühmten Kaffeehäuser, wie das Kaffeehaus Slavia Platz, Café Louvre oder das Grand Café Orient, mit seiner kubistischen Inneneinrichtung. Kosten Sie zum Kaffee die Kolatschen.

Mobilität

Anreise am besten mit dem Zug oder mit dem Fernbus, weil Parkplätze rar sind.

zuletzt geändert am 12.10.2016

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