Frau vor einer Kletterwand
Alpenverein gibt Scherheitstipps für die Kletterhalle. Foto: Alpenverein

Sicher Klettern mit dem Alpenverein

Von 27. Oktober bis 3. Dezember 2017 können Kletterer bei kostenlosen Workshops des Österreichischen Apenvereines ihre Sicherungstechnik erproben.

Auch 2017 tourt der Alpenverein wieder mit einem 60 Kilo Sturzdummy durch die Kletterhallen in Österreich und lädt die Kletterer zum Experimentieren ein. Die ÖAV Sicherheitsexperten stehen mit Rat und Tat zur Seite und haben die neuesten Sicherungsgeräte zum Testen mit dabei. Auf die Kletterer warten kostenlose Sicherungsworkshops (mit Anmeldung), der Sturzsimulator sowie ein SicherSichern-Check und das SafetyCoaching für Kurzentschlossene.

Sicherungsfehler sind häufigste Unfallursache

Das Sportklettern noch einen Tick sicherer zu machen, ist das erklärte Ziel der Aktion.  "Die meisten Unfälle passieren nicht aufgrund eines Materialversagens, sondern durch Sicherungsfehler oder Unaufmerksamkeit der Seilpartner. Einige unserer Teilnehmer im ersten Durchgang hatten ein Sicherungsgerät im Einsatz, mit dem sie im Ernstfall nicht umgehen konnten. Ich bin überzeugt, dass sich durch die Aktion ‚Sicher Klettern‘ bereits einige Unfälle vermeiden ließen", berichtet Markus Schwaiger, Sportkletterexperte im Alpenverein. Im Rahmen der Tourstopps können sich Kletterer eine kostenlose Auffrischung gönnen und in sicherem Umfeld ihre Sicherungskünste erproben. Die Sicherungsworkshops sind für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, die grundlegenden Sicherungstechniken sollten die Kletterer aber bereits beherrschen.

„Mein Leben in deinen Händen“

„Beim Sturztraining fällt unser 60 Kilogramm schwerer Dummy aus etwa zwölf Metern Höhe ins Seil – was aufgrund der starren Masse etwa einem 80 kg schweren Menschen entspricht. Der Seilpartner am Boden muss den Sturz möglichst gut und sicher abfangen. Auf den Partner am anderen Seilende müssen wir uns beim Klettern absolut verlassen können – schließlich hält er unser Leben in seinen Händen“, gibt Schwaiger zu bedenken. „Auch unter fortgeschrittenen Kletterern hat nicht jeder ein Sturztraining absolviert. Seilschaften versuchen, Stürze generell zu vermeiden und haben auch nach mehreren Jahren Klettererfahrung kaum Übung im Halten eines unerwarteten Sturzes. Dabei ist es unerlässlich, zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Unsere Teilnehmer sollen spüren, welche Kräfte beim Stürzen auftreten und lernen, noch in der Sekunde richtig darauf zu reagieren.“

„Sicher Klettern“ – Tourstopps im Herbst

27.10.2017     EhrWALLd, Ehrwald
28.10.2017     K1 Kletterhalle Dornbirn
29.10.2017     Bergstation, Telfs
03.11.2017     Kletterkitz, Kitzbühel
04.11.2017     Kletterhalle Salzburg
05.11.2017     Kletterhalle Salzburg
10.11.2017     Kletterzentrum Innsbruck (KI)
11.11.2017     Kletterzentrum Innsbruck (KI) – im Rahmen der Alpinmesse
12.11.2017     Kletterzentrum Innsbruck (KI) – im Rahmen der Alpinmesse
17.11.2017     Kletterhalle Wels
18.11.2017     Kletterhalle 6a, Gaflenz
19.11.2017     Kletterzentrum am Turm, Linz-Urfahr
20.11.2017     Kletterzentrum Südwand, Perchtoldsdorf
23.11.2017     Kletterhalle Marswiese, Wien
24.11.2017     Kletterhalle Marswiese, Wien
25.11.2017     Kletterhalle Fürstenfeld
26.11.2017     Kletterzentrum Wolfsberg
29.11.2017     City Adventure Center CAC, Graz
30.11.2017     City Adventure Center CAC, Graz
01.12.2017     Sport Aktiv Kletterhalle Judenburg
02.12.2017     CityRock, Liezen
03.12.2017     Kletterhalle Felsenfest, Saalfelden

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VIDEO – „Sicher Klettern“ Sturztraining in Innsbruck.

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zuletzt geändert am 19.10.2017

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