Weissensee im Herbst.
Foto: Weissensee Information.

Weissensee – ein Fjord in den Alpen

Der Weissensee liegt in den östlichen Gailtaler Alpen in Kärnten, auf 930 m Seehöhe, idyllisch wie ein Fjord eingebettet in der traumhaften Kulisse der umliegenden Bergwelt.

Naturliebhaber, passionierte Wanderer und Mountainbiker und auch solche die es noch werden wollen finden in der  Naturparkregion Weissensee, mit ihrem einzigartigen Landschaftspanorama, das Paradies auf Erden. Den See umgibt ein hundert Kilometer langes Netz von Wander- und Mountainbikewegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Die umliegenden Berggipfel sind direkt vom See aus über bewirtschaftete Almen und Hütten entlang traumhafter Wanderrouten zu erklimmen oder gemütlich zu erwandern. Für alle die es im Urlaub lieber ganz und gar Outdoor mögen gibt es auch die Möglichkeit zum Campen.

Weissensee im Winter

Im Winter verwandelt sich der See in ein wahres Eldorado für alle Kufensportbegeisterten-Eisliebhaber. Eissicher präsentiert sich die größte, beständig zufrierende, präparierte Natureisfläche Europas. So findet am Weissensee jährlich im Januar und Februar auch das größte Eissportspektakel der Welt – die alternative holländische 11-Städte Tour – statt. Tausende aktive Teilnehmer und interessierte Zuschauer pilgern während des internationalen Eislaufmarathons zum Weissensee um ihrem Lieblingssport zu frönen. Im Winter sorgen zudem auch ein Familienskigebiet am Südufer des Sees sowie ein rund um den See verlaufendes Langlaufloipen Netz für pures Vergnügen in der weißen Pracht.

Im Einklang mit der Natur

Der Ferienort Weissensee ist Alpine Pearls Mitglied und hat sich sanften Mobilitätskonzepte und klimaneutralen Ferienerlebnissen verschrieben. Der Naturpark Weissensee ist das Kärntner Aushängeschild für Tourismus im Einklang mit der Natur. Seit vielen Jahren werden sanfte Angebote geschnürt – von der Genusstour im Sommer bis hin zum ökologisch verträglichen Eissportevents im Winter – mit dem Ziel einer verstärkten Sensibilisierung der Besucher für die Natur und Umwelt. Die Gemeinde Weissensee ist zum Großteil Landschafts- und Naturschutzgebiet, 2/3 des von Nadelwäldern gesäumten Seeufers sind unverbaut, autofrei und frei zugänglich. Abgesehen von wenigen Ausnahmeregelungen ist Motorbootverkehr am Weissensee strengstens verboten.

Zwei Radfahrer mit Weissensee im Hintergrund.
Die Natur mit dem Mountainbike erradeln. Foto: Stefan Valthe

In Sachen Mobilität werden ökologisch verträgliche Wege beschritten, die im Alpenraum einzigartig sind. Das vielfältige Angebot umweltfreundlicher und sanft-mobiler Freizeitaktivitäten reicht von geführten Segwaytouren durch den Naturpark, Schlittenhundefahrten und Winterwanderungen durch die tief verschneite Winterlandschaft bis hin zu Pferdekutschen und –schlittenfahrten.
Transferservices für Gäste vom Naturparkbus, Abendrufbus und Bahnhofshuttle bis hin zu gratis Parkmöglichkeiten sorgen für sanfte Mobilität vor Ort, verkehrsberuhigte Ortskerne und einem erholsamen Urlaub vom eigenen Auto.
Die besonders umweltgerechte Entwicklung der Region wurde zudem international von der EU mit dem „Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt“ ausgezeichnet.

Naturschönheiten

Der Naturpark Weissensee geht zur Gänze aus dem Landschaftsschutzgebiet Weissensee hervor. Steil abfallende Hänge im Norden und Süden verleihen dem Hochtal den Charakter einer engen Talfurche, die sich nur im westlichen Teil zu einem Becken öffnet. Zahlreiche Besucherangebote sowie spannende Themenwanderungen und Lehrpfade laden dazu ein die traumhafte Region vor der malerischen Kulisse des Sees zu erwandern.

Der Reißkofel ist mit einer Seehöhe von 2371 m der höchste Berg der Reißkofelgruppe, die das Mittelstück der 120 km langen Gailtaler Alpen im westlichen Kärnten bildet.

Der Golz, der „Hausberg“ vom Weissensee ist ein 2004 m hoher Berg im Grenzbereich der Gemeinden Hermagor, Gitschtal und Weissensee. Von der Naggler Alm führt ein Wanderweg über insgesamt ca. 700 Höhenmeter zunächst zur Kohlröslhütte und anschließend auf den Golz. Dabei genießt man einen herrlichen Panoramablick auf den Weissensee. Besonders empfehlenswert ist es, die Route als Rundtour zu wandern und über die Hermagorer Bodenalm wieder abzusteigen.

Kulinarik am Floß
Kulinarik am Floß Foto: Alpine Pearls

Kulinarik

Von dem außergewöhnlichen und vielfältigen kulinarischen Angebot der Region Weissensee können sich Gäste beim „Weissenseer Frühstücksfloß “ überzeugen. Auf einem Floß kredenzen Spitzenköche und Gastronomen der Region ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf Weissenseer Art.

Feine Klänge und verlockende Düfte beleben die Sinne bei der „Klingenden Alm“ vor der einmaligen Kulisse des Weissensees. Genießen Sie traditionelle Kärntner Volksmusik und Gesang gemeinsam mit Spezialitäten aus der Almkuchl vom herrlichen Wildschmaus, deftigen Rippelen bis hin zum g‘schmackigen Gailtaler Almochs.

Beim traditionellen Naturparkfest kredenzen die Weissenseer Bauern regionale, kulinarische Köstlichkeiten auf, während sie dem Floßkonzert der Trachtkappelle Weissensee lauschen.

Ein besonderes kulinarisches Schmankerl und idealer Einkehrschwung bei Wanderungen ist die von Almut Knaller geführte Naggler Alm, wo ausschließlich Speisen aus biologischen und regional erzeugten Produkten angeboten werden. Die Mühen des schweißtreibenden Aufstiegs werden bei einer schmackhaften Jause mit knusprigem Bauernbrot, Alm- und Frischkäse, herzhaftem Speck und Wurstwaren sowie traditionellem Kaiserschmarren oder Topfenstrudel reichlich belohnt.

Für alle Süßen ist besonders die lehrreiche Wanderung entlang des Bienenlehrpfades mit anschließender Verkostung von Weissenseer Bienenprodukte zu empfehlen.

Kunst und Kultur

Im Sommer findet der jährliche Kunsthandwerksmarkt Weissensee statt, auf welchen über 50 Aussteller ihre traditionellen und originellen Kunsthandwerksarbeiten vorstellen und verkaufen.

Die Evangelische Kirche Techendorf ist ein denkmalgeschützter neugotischer Bau und wurde um 1900 errichtet.

Das Bergbauernmuseum Gnoppnitz bei Greifenburg gibt einen Einblick über die Bergbauernhöfe von Einst und Heute im Wandel der Zeit. Der Wasserweg Greifenburg führt über die Gnoppnitzklamm zum Bergbauernmuseum. Auf dem Weg vermitteln spannende Schautafeln interessante Informationen rund ums Thema Wasser. Die Gehzeit von Greifenburg beträgt ca. 2 Stunden.

Mobilität

Der Naturparkbus
Der Naturparkbus Foto: Alpine Pearls

Innovative Mobilitätskonzepte sorgen in der gesamten Region Weissensee für ein umfassendes Erlebnis sanfter Mobilität. Der Naturparkbus verkehrt im 30-Minuten-Takt im Gemeindegebiet und ist für Gäste die den Mobilitätspass haben kostenlos benützbar. Das eigene Auto kann dabei ganz einfach und gratis direkt am Ortseingang in Praditz am Parkplatz „P1“ abgestellt werden. So wird CO2 und Geld gespart. Bahnanreisende werden vom Bahnhofsshuttle ganz einfach und bequem vom Bahnhof Greifenburg direkt zur Ihrer Unterkunft chauffiert. Die Gegend rund um den Weissensee lässt sich auch besonders gut mit dem E-Bike oder Fahrrad erkunden.

Im Sommer verkehrt im Anschluss an den Naturparkbus während der Hauptsaison ein Abendrufbus. Besonders empfehlenswert und unterhaltsam ist auch eine geführte Segwaytour durch den Naturpark Weissensee oder eine Fahrt mit der Pferdekutsche. Im Winter sorgen Angebote von Schlittenhundefahrten, Winterwanderungen und Pferdeschlittenfahrten für sanft mobile Freizeiterlebnisse vor Ort.

zuletzt geändert am 16.10.2017

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