Szene aus „Jedermann“ 2013, Cornelius Obonya (Jedermann), Peter Lohmeyer (Tod)
Hugo von Hofmannsthal, „Jedermann“ 2013, Cornelius Obonya (Jedermann), Peter Lohmeyer (Tod) Foto: Salzburger Festspiele / Forster

100 Jahre Salzburger Festspiele

Zum Charme und zur Geschichte Salzburgs tragen seit 100 Jahren die Festspiele bei. Die Landesausstellung „Großes Welttheater“ eröffnet auch einen Blick in die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Salzburg zeigt als kulturelles Role-Model gerade vor, wie Welttheater auch unter Pandemie-Bedingungen gelingen kann und feiert 100 Jahre Salzburger Festspiele. Das Salzburg Museum feiert mit und erzählt in seiner Landesausstellung „Großes Welttheater“ sehr lebendig auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Besucher*innen werden mit Filmdokumenten empfangen, spazieren in der Max Gandolph Bibliothek durch 100 Jahre Festspielgeschichte mit 100 Erinnerungsstücken aus dem Archiv. Im Klangschrank, einem akustischen Archiv, ist in jeder kleinen Lade eine Hörprobe aus der Geschichte der Festspiele versteckt — vom Jedermann-Ruf bis zu Interview-Mitschnitten.

„Wir wollen zeigen, wie dieser Mikrokosmos Festspiele eigentlich diesen Makrokosmos Weltgeschichte im Kleinen widerspiegelt", erklärt Ausstellungskuratorin Margarethe Lasinger. Ein Gedanken-Experiment ist im Hintergrund mit dabei: Was wäre aus Salzburg ohne die Festspiele geworden? Wie hätte sich die Stadt entwickelt? Ihre Gesellschaft, Kultur und Identität? Sähe die Altstadt heute anders aus?

Jene Projekte, die im Jubiläumsjahr 2020 nicht zur Ausführung kamen, werden nun im Sommer 2021 realisiert — und damit wird die Jubiläumssaison bis in den Herbst 2021 hinein verlängert. Die weltberühmten Gassen der Altstadt und die vielen Sehenswürdigkeiten, die schon länger als die Festspiele das Stadtbild prägen, lassen sich jedenfalls entspannt erleben und entdecken.

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zuletzt geändert am 20.04.2021

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