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Foto: Gerhard Schuberth

Auf der Donau durch die Wachau schwimmen

Gerhard Schuberth ist begeisterter Donauschwimmer und nebenbei auch noch Obmann der Sportunion Melk. Mit kleinen Gruppen schwimmt er durch die Wachau.

Direkt an der Donau aufgewachsen war Gerhard Schuberth schon als Kind am und im Fluss unterwegs. „Schon mit zehn Jahren bin ich an’s andere Ufer rüber geschwommen, die Eltern durften allerdings nichts davon wissen.“ In späteren Jahren hat es ihm das Eisschwimmen angetan. Wenn auf den Schotterbänken der Schnee liegt wirft er sich ins eiskalte Wasser –ohne Neoprenanzug wohlgemerkt. „Einmal, da sind schon vereinzelt Eischollen in der Donau getrieben, da war das Wasser mit 0,5 Grad schon extrem kalt.“

Auch im Sommer schwimmt Schuberth regelmäßig seine Strecken durch die Wachau. Die Standardstrecke geht von Melk bis Aggsbach. Einige Varianten gehen über die völlig naturbelassenen Nebenarme des Hauptflusses. Da kann eine Strecke schon über Spitz bis Dürnstein gehen. „Da glaubst du, du schwimmst im Amazonas“, kommt er ins Schwärmen.

Immer wieder haben ihn Freunde und Bekannte angesprochen, dass sie das auch gerne machen möchten, dass sie jedoch Angst hätten – vor der Strömung, vor angeblichen Wasserstrudeln, vor Felsen, den großen Schiffen und den rasanten Motorbooten. „Da bin ich auf die Idee gekommen, kleine Schwimmgruppen bei diesem Abenteuer zu begleiten.“

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Foto: Gerhard Schuberth

Die Tour startet nach der Pielachmündung bei der Melker Donaubrücke und führt bis nach Aggsbach. Geschwommen wird nicht etwa am Ufer entlang, sondern mitten im Strom, mehrmals quert die Gruppe den Fluss. „Ein Höhepunkt der Tour sind Kuh und Kalb, das sind zwei Felsen die unterhalb von Schloss Schönbühel aus dem Wasser ragen. Das ist schon auch eine Mutprobe, denn man treibt mit ziemlich hoher Geschwindigkeit auf die Felsen zu und wird erst kurz davor von einer Gegenströmung abgebremst. Wir klettern dann meist rauf, rasten kurz, springen dann wieder ins Wasser und weiter geht die Reise.“

Schuberth rät davon ab, das alles auf eigene Faust zu probieren. „Ich habe immer noch großen Respekt vor dem Fluss. Man muss das Wasser lesen können und genau wissen, wo mögliche Gefahren lauern und wie man damit umgehen muss. Außerdem sollte man wirklich gut schwimmen können.“ Mit Neulingen geht Schuberth erst einmal zur Probe in die Donau um zu schauen, ob er oder sie den Herausforderungen auch gewachsen ist. Ist der Test bestanden, was bislang noch immer der Fall war, dann geht es in der Gruppe oder zumindest in Begleitung von zwei erfahrenen Donauschwimmern auf eine wunderbare Reise. „Hier kann man die Natur an der schönsten Stelle des größten Flusses Europas genießen und die Wachau von einem ganz neuen Blickwinkel erleben“, schwärmt Schuberth noch heute, als wäre er zum ersten Mal geschwommen.

Für alle, die jetzt Lust auf ein besonderes Abenteuer bekommen haben: Infos und Kontaktdaten gibt es bei der Sportunion Melk>>>

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Foto: Gerhard Schuberth

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zuletzt geändert am 15.07.2019

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