Ordensschwester näht Schutzmasken

Corona Nothilfe

Richtig gut geht es uns, wenn Corona lediglich unsere Urlaubspläne durchkreuzt. Armen Menschen nimmt der Shutdown ihre Existenzgrundlage. Die Steyler Missionarinnen und Missionare bitten um Hilfe, um helfen zu können, wo die Not am größten ist.

Die Situation der Menschen in den verschiedensten Ländern der Erde ist sehr unterschiedlich. Daher ist es auch wichtig, entsprechend individuell darauf zu reagieren. Hier drei Beispiele der Arbeit der Steyler Missionarinnen und Missionare.

Hilfe gegen den Hunger

In Indien wurde am 24. März ein Ausgangsverbot verhängt. Für die Bewohner der Slums von Rourkela war das katastrophal. Von einem Tag auf den anderen konnten Männer und Frauen kein Geld verdienen und hatten nichts mehr zu essen. Dort versorgten sie Steyler Missionare sofort mit Nahrungsmitteln. Die gute Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden ermöglichte es den Ordensangehörigen, trotz Ausgangsverbot, in die Slums zu gehen.

In Bolivien in Cochabamba wollen Schwestern für ihre Frauengruppen Brotknetmaschinen und Mehl kaufen. Damit können sie in der Krise Brot backen. Danach können sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten.

Hygienemittel und Aufklärungskampagnen

Die Fehl- und oft Falschinformationen verunsichern die Menschen. Schwestern im Tschad nützen ihren offiziellen Beraterstatus dazu, dass sie Frauen auf den Feldern aufsuchen und sie über Hygienemaßnahmen informieren. Sie müssen nicht teure Desinfektionsmittel kaufen. Seife ist völlig ausreichend. In Togo fahren Missionare in entlegene Dörfer ihrer Pfarrgebiete. Über Lautsprecher werden die Bewohner über Abstandsregeln und mögliche Ansteckungsgefahren informiert.

In Ghana beabsichtigt Schwester Dorota Sojka SSpS, die Kapazität der Kliniken auszubauen sowie eine Gesundheits- und Aufklärungskampagne zu starten, um die Menschen für die Krankheit zu sensibilisieren und die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Die Missionarinnen leiten Krankenanstalten in Kwahu-Tafo und Kwesi Fante.

Fortzahlung von Gehältern

Die österreichische Missionsprokur will den Mitarbeiter*innen aller Sozialprojekte in vielen Ländern der Erde weiterhin Gehälter auszahlen. Viele können nicht mehr ihre Selbsthilfegruppen besuchen, bleiben aber mit den Notleidenden über das Telefon oder das Internet in Kontakt. Diese Mitarbeiter*innen sind oft die einzigen Ansprechpartner für Menschen ohne soziales Sicherheitsnetz.

Zurzeit gibt es Projektansuchen aus dem Tschad, aus Ghana, Togo, Botswana, Indien, Osttimor, den Philippinen, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Bolivien und Rumänien. Einige Projekte konnten schon unterstützt werden, viele warten noch auf Hilfe.

Das bewirkt Ihre Hilfe

76,80 Euro: Dafür bekommt eine Familie 1 Paket Lebensmittel plus Hygieneartikel.
125 Euro: So viel kostet ein berührungsloses Digitalthermometer.
600 Euro: Damit können die Gehälter für zwei Sozialarbeiter*innen drei Monate lang bezahlt werden.

Wenn Sie die Hilfsprojekte der Steyler Missionarinnen und Missionare unterstützen möchten: Konto der Missionsprokur St. Gabriel International: AT26 2011 1800 8068 0800. Jede Spende hilft!

www.steylermission.at

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zuletzt geändert am 27.05.2020

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