Vier Personen probieren Kakaobohnen
Foto: destination:development

Die Schokoladenstraße in Bolivien

Das Projekt „Schokoladenstraße“ bringt die GenießerInnen von fair gehandelter Bio-Schokolade mit den Kakaobäuerinnen und -bauern in Bolivien zusammen. Ein Treffen mit den Menschen hinter den Kulissen des fairen Handels.

Willkommen in der höchsten Hauptstadt der Welt! Auf 3.800 Metern über dem Meeresspiegel liegt La Paz, eine lebendige, farbenfrohe Stadt, die viel zu bieten hat. Es gibt tausend Dinge zu sehen, von den bizarren Mondlandschaften im „Valle de la Luna“ bis hin zum Museum für moderne bolivianische Kunst, oder beim Schlendern über die bunten Märkte der Stadt. Aussichtspunkte bieten atemberaubende Blicke über die Dächer der Stadt bis zu den Gipfeln der Anden.

Plaza Morillo in La Paz - viele Menschen und noch mehr Tauben, im Hintergrund ein gelbes Gebäude mit Säuleneingang, Turmuhr und Kuppel.
Plaza Morillo in La Paz. Foto: destination:development
Hier beginnt die 15-tägige Reise, die zu den Kakaobäuerinnen und –bauern ins Tiefland von Alto Beni führt. Die meisten von ihnen haben ihre Wurzeln im Hochland und sind erst durch Umsiedlungen zu Kakaobauern geworden. Unter dem Schirm der Kooperative leben sie die bolivianische Multi- bzw. Plurikulturalität und freuen sich immer auf BesucherInnen. Stolz zeigen sie, wie sie ihre wertvolle Schokolade herstellen und wie sehr das ihre persönlichen Geschichten und Lebensweisen geprägt hat.

Das besondere an der Reise ist der direkte und persönliche Kontakt: bei der Arbeit auf der Plantage und in der Schokoladenfabrik, bei einem Rundgang durch die örtliche Baumschule oder ihre Kakao-Forschungsstation, oder bei einer gemeinsamen Tasse Kakao und einem Essen in der Gemeinschaftsküche. Was bei der Reise auf der Schokoladenstraße nicht gibt sind eigens für ausländische Gäste errichtete Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen. Stattdessen trifft man Menschen, die die BesucherInnen mit offenen Armen empfangen und teilen, was sie haben.

Viele unterschiedliche Landesflaggen stecken in Salzblöcken am Salzsee von Uyuni und wehen im Wind.
Der Salzsee von Uyuni Foto: destination:development

Blau-weiße Unendlichkeit in einem Meer aus Salz

Der zweite Teil der Reise führt unter anderem zum größten Salzsee der Welt. Der „Salar de Uyuni“ ist wie der Name richtig sagt ein See und kein Meer. Dem Horizont nach zu urteilen darf man ihn aber sicherlich als Meer bezeichnen. Das kräftige blau-weiß in einer einzigartigen Natur bietet eine der größten kreativen Fotokulissen der Welt. Am Abend, nachdem die Sonne endgültig von dem in Rosa getunkten Horizont verschluckt wurde, folgt das nächste Spektakel: den Sternenhimmel über dem Salar, der die Salzkristalle des Sees zu spiegeln scheint.

Weißes Alpaca schaut dich an, dahinter trinkt eine Gruppe Alpacas in einem See.
Alpacas im Altiplano. Foto: destination:development
Die Wüstenlandschaft des Altiplano gilt als eine der vielfältigsten der Welt, und vermittelt in ihrer Schönheit auch auf eindrucksvolle Weise die Kargheit des Hochlandes – jenem Teil des Boliviens, in dem auch viele der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern von El Ceibo ihre Wurzeln haben.

Reiseangebot

Die Reise wird von destination:development, dem internationalen Institut für verantwortungsvollen Tourismus organisiert und von namhaften Organisationen wie der EZA Fairer Handel und der ARGE Weltläden empfohlen. Im Sommer 2018 sind die nächsten Termine geplant, bei denen maximal 10 Plätze pro Reise vergeben werden.

Weitere Informationen>>>

zuletzt geändert am 16.10.2017

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