Weg der Achtsamkeit
Die spirituelle Reise durch die Natur im südlichen Oberösterreich führt in fünf Etappen mit insgesamt 96 Kilometer vom Bergsteigerdorf Grünau im Almtal ins Brunnen-, Steyr- und Kremstal.
Der „Weg der Achtsamkeit“ ist mehr als nur eine Wanderung. Er ist eine Einladung, die Natur in ihrer ganzen Pracht zu erleben und dabei zu sich selbst zu finden. In einer Zeit, die von digitaler Reizüberflutung geprägt ist, bietet der „Weg der Achtsamkeit“ eine willkommene Auszeit, um die eigene innere Stimme zu hören und die Schönheit der Umgebung bewusst wahrzunehmen.
Die Reise führt zu besonderen Kraftplätzen und spirituellen Orten und verzaubert mit herrlichen Ausblicken. Auf den einzelnen Etappen gibt es Achtsamkeitsimpulse, das sind spezielle Übungen für den Alltag zu Themen wie Dankbarkeit, loslassen, achtsam gehen und atmen oder Liebe und Güte.
Etappe 1: Grünau – Almtalerhaus, 17 Kilometer
Die Tour beginnt beim Haus der Achtsamkeit im Bergsteigerdorf Grünau im Almtal. Der Trägerverein des Hauses steht für Achtsamkeit und Kontemplation als gelebte Alltagspraxis, weltoffene christliche Spiritualität, Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung. Entlang des Grünaubachs geht’s hin zum Alm-Fluss. Am Weg empfiehlt sich ein Zwischenstopp im Wildpark Grünau, wo sich Braunbären und Graugänse zuhause fühlen. Der Weg führt stets neben dem talauswärts plätschernden Bach, immer größer werden die schroffen Karstgipfel am Horizont. Ziel ist das urige Almtalerhaus, eine Alpenvereinshütte im Toten Gebirge.
Etappe 2: Almtalerhaus – Klaus, 19 Kilometer
Heute steht die alpinste Etappe auf dem Programm. Über den Ringsattel geht es ins Brunnental, immer begleitet von einer mächtigen Bergkulisse und dann weiter der Steyrling entlang bis ins Steyrtal vorbei am Klauser Stausee bis zum internationalen christlichen Freizeitzentrum und Bildungshaus Schloss Klaus.
Etappe 3: Klaus – Schlierbach, 24 Kilometer
Das Steyr-Ufer wechselnd, taucht man ein in den märchenhaften Wald, bis auf einem Hügel die Wallfahrtskirche Frauenstein erscheint. Danach geht es weiter nach Göritz bei Molln, um beim Jugendstilkraftwerk Steyrdurchbruch die Kraft des Wassers zu entdecken. Vis á vis der smaragdgrünen Steyr beginnt das Wiesen-und-Wald-Grün des Kremstals. Bei der Marienkapelle führt der Prälatenweg zur Burg Altpernstein. Einmal noch geht’s bergab, bis die Türme des Stift Schlierbachs zum Greifen nah sind. Etappenziel ist das SPES Hotel.
Etappe 4: Schlierbach – Scharnstein, 23 Kilometer
Die Zivilisation rückt wieder näher. Dort, wo Güterwege zwischen Felder führen, erinnert der Weg unterhalb der Autobahn kurz an den hektischen Fluss der Zeit. Wenn man in Inzersdorf den Hubertusweg einschlägt, geht’s aufwärts ins Grüne. Die Pfarrkirche Magdalenaberg ist der nächste Höhepunkt. Zurück an der Alm geht es nach einer Schleife über den Bäckerberg zu einem geheimnisvollen Platz, den tibetische Gebetsfahnen umwehen: Im Vierkanthof „Gut zu Rath“ befindet sich das Internationale Buddhistischen Zentrum Gomde. Der perfekte Ort zum In-Sich- und Schlafen-Gehen.
Etappe 5: Scharnstein – Grünau, 13 Kilometer
Der Kreis schließt sich mit der letzten Etappe. In Viechtwang ragt eine über 500 Jahre alte Linde in den Südosthängen des Hacklsbergs als Naturdenkmal in den Himmel und spendet Schatten und Kraft. Der Flößerweg führt zurück nach Grünau im Almtal zum Haus der Achtsamkeit.
Anreise
Mit der Bahn über Wels nach Grünau im Almtal.
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zuletzt geändert am 30.01.2026