Blick auf ein ruhiges Gewässer in der Morgendämmerung, in dem zahlreiche Flamingos stehen. Das Licht der aufgehenden Sonne hat die Tiere und die Landschaft in sanftes Rosa getaucht.
Flamingos in der Morgendämmerung. Foto: Parc Ornithologique Pont de Gau

Camargue, Frankreich

Noch bevor man die ersten Flamingos entdeckt, nimmt man die Camargue mit den Ohren wahr: das Rauschen des Windes im Schilf, das Rufen der Stelzvögel und dazwischen das Schnauben der berühmten weißen Wildpferde.

Zwischen Rhône und Mittelmeer erstreckt sich eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Europas. Tausende Rosaflamingos verbringen hier den Winter oder bleiben sogar das ganze Jahr. Flache Lagunen, ein reiches Nahrungsangebot und das milde Klima schaffen ideale Bedingungen – die Flamingos wissen offenbar genau, warum sie immer wieder hierher zurückkehren.

Gerade außerhalb der Sommermonate entfaltet die Camargue ihren besonderen Zauber. Die Hitze ist verschwunden, Wander- und Radwege gehören wieder den Naturfreund*innen, und mit etwas Glück ziehen neben Flamingos auch Silberreiher, Säbelschnäbler oder Kiebitzregenpfeifer vorbei.

Wer nachhaltig reist, erkundet die Region am besten mit dem Fahrrad. Kleine Familienbetriebe servieren regional angebauten Reis und fangfrischen Fisch – authentischer lässt sich die Camargue kaum erleben.

Autorin: Lisa Strebinger

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zuletzt geändert am 22.09.2026

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