Ein Greifvogel segelt mit ausgebreiteten Flügeln vor strahlend blauem Himmel.
Kaiseradler im Parque Nacional de Monfragüe Foto: Victor Valle / Unsplash

Extremadura, Spanien

Noch vor Sonnenaufgang erfüllt das Trompeten Tausender Kraniche die Luft. In großen Formationen erheben sich die Vögel und ziehen dorthin, wo sie seit Jahrhunderten ihre Winter verbringen: in die Extremadura. Ein Naturschauspiel, das lange in Erinnerung bleibt.

Rund 100.000 Kraniche überwintern in der Region. Die weitläufigen Dehesas – lichte Steineichenlandschaften – bieten Eicheln, Insekten und Ruhe. Sie zählen zu den nachhaltigsten Kulturlandschaften Europas. Seit Jahrhunderten werden hier Bäume, Weidewirtschaft und Landwirtschaft so miteinander verbunden, dass Mensch und Natur gleichermaßen profitieren.

Neben Kranichen leben Mönchs- und Gänsegeier, Schwarzstörche und mit etwas Glück sogar der seltene Iberische Kaiseradler in der Region. Dennoch steht die Extremadura bis heute im Schatten Andalusiens – und genau das macht ihren besonderen Reiz aus. Mittelalterliche Städte wie Trujillo oder Cáceres, kleine Landhotels und regionale Produzent*innen laden dazu ein, Spanien von seiner ursprünglichen Seite kennenzulernen – fernab der großen Touristenströme.

Anreise

Auch die Stadt Cáceres ist mit der Bahn erreichbar. Die angenehmste Verbindung startet in Wien mit dem Nachtzug nach Zürich und weiter mit dem TGV nach Barcelona. Übernachtung in Barcelona. Am nächsten Tag weiter mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Madrid und dann mit dem Renfe-Zug weiter Cáceres.

Autorin: Lisa Strebinger

Bitte unterstütze unsere nachhaltige Bildungsarbeit mit einem Abo:

Abo bestellen

Folge lebensart-reisen auf instagram>>>

zuletzt geändert am 05.10.2026

Finde uns auf Facebook teilen Instagram