Der Köglerhof bietet eine traumhafte Aussicht.
Der Köglerhof bietet eine traumhafte Aussicht. Foto: Köglerhof

Im Köglerhof kommt Liebe auf den Teller

Der Köglerhof, das sind Lisi und Klaus Bauernfeind in Gramastetten. Und das ist eine Bio-Landwirtschaft mit biozertifiziertem Gasthaus, in dem nur Produkte vom eigenen Hof und von Bauern aus der Region auf den Tisch kommen.

Die Lage des Wirtshaus-Heurigen – es ist weder das eine noch das andere in seiner reinen Form, wie Klaus Bauernfeind erklärt - vereint die Idylle der Mühlviertler Hügellandschaft und die Nähe zur Hauptstadt Linz. Ein Zusammenspiel von ländlicher Tradition und urbanem Lebensstil, das sich durch den ganzen Betrieb zieht. So wurde der traditionelle Vierkanter um einen modernen Zubau erweitert, mit viel Glas, das den Blick auf die traumhafte Landschaft zulässt. „An klaren Tagen kann man sogar die Gipfel von Hochschwab und Wildem Kaiser sehen“, erzählt der Biobauer.

Lisi und Klaus Bauernfeind.
Lisi und Klaus Bauernfeind. Foto: Köglerhof

Die Aussicht ist aber nur einer der Gründe, warum der Köglerhof als Geheimtipp gehandelt wird. Es sind Lisi und Klaus Bauernfeind selbst, die mit ihrer wunderbar erfrischenden Herzlichkeit jeden Besuch zu einem Erlebnis machen. Und es ist die authentische Art, traditionellen Speisen eine moderne Note zu verleihen. Auf der bewusst klein gehaltenen Speisekarte finden sich Mühlviertler Spezialitäten, wie die gebackenen Speckknödel, die der Hit unter den Gästen sind. Die Leinerdäpfel – in Milch gekocht, mit viel kaltgepresstem Leinöl verfeinert – gibt es auch in einer veganen Variante. Ebenfalls hervorragend: die knusprig gebratenen Gansl, aber die sind ohnehin ein Jahr im Voraus ausverkauft. Sie kommen ebenso wie Masthendel, Freilandschwein, Rind- und Lammfleisch vom eigenen Hof, Gemüse von Eferdinger Biobauern.

Der Köglerhof liegt am Donausteig, dem Wanderweg von Linz nach Passau. Ab Pöstlingberg ist man eine Stunde unterwegs. Es empfehlen sich aber längere Touren, wie die knapp dreistündige Wanderung entlang der Donau bis Puchenau und weiter am Kreuzweg. Schon alleine wegen der frischen Buchteln, mit duftendem Powidl gefüllt, oder der Topfennockerl mit Zwetschkenröster, auf die man in keinem Fall verzichten sollte. Dazu ein frischer Most, den die Bauernfeinds in verschiedene Sorten produzieren, von reinsortigem Most bis zum typisch oberösterreichischen Apfel-Birnenmost, von spritzig bis trocken ausgebaut.

Was hat die Biobauern dazu bewogen, um die Gastronomie zu erweitern? „Wir sind ein sehr kleiner Betrieb“, erzählt Klaus Bauernfeind. „Um überleben zu können, haben wir anfangs einen Bioladen eingerichtet und direkt vermarktet. Und irgendwann sind wir am Teller gelandet. Wir nutzen die große Chance der Kleinheit, das ist unsere Philosophie.“ Der Erfolg gibt ihnen Recht. Wer im Köglerhof essen möchte, sollte unbedingt reservieren.

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zuletzt geändert am 23.02.2017

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