Bär blickt hinter einem Baum hervor.
Foto: www.slovenia.info / Marc Graf

Kočevje - auf den Spuren von Meister Petz

Der Urwald Krokar ist UNESCO-Weltnaturerbe und das größte nicht bewirtschaftete Waldreservat in Slowenien. Hier ist auch der Braunbär noch zu Hause.

Die Region Kočevsko mit den Urwald Krokar ist eine außergewöhnliche, märchenhafte Gegend im zentralen bzw. südlichen Teil Sloweniens. Ebenso außergewöhnlich ist die Tatsache, dass hier auch Braunbären noch eine Heimat haben. Denn auch in Slowenien steht Meister Petz auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere.

„Auf den Spuren der Braunbären” heißt ein Wanderweg in der Region. Er beginnt in Ribnica (464 m) und schlängelt sich auf 26 km durch die dicht bewaldete Gegend, vorbei an Slovenski vrh bis nach Ledenik, dem höchsten Gipfel von Stojna, zur Berghütte Koča pri Jelenovem Studencu (850m). Die Ledena-Jama-Höhle bietet sich als Abstecher an. Nach ca. 6 Stunden erreicht man das Städtchen Kočevje.

Was tun, wenn man einem Bären begegnet?

Bären sind scheu und gehen Menschen normalerweise früh aus dem Weg. Daher kommt es in freier Wildbahn äußerst selten zu Kontakten. Für den Fall einer Begegnung ist Ruhe zu bewahren das oberste Gebot. Drohgebärden oder Versuche, das Tier zu verscheuchen, könnten vom Bären allerdings als Bedrohung empfunden werden und sind deshalb fehl am Platz. Auf Handyfotos sollte zur eigenen Sicherheit unbedingt verzichtet werden. Verhaltenstipps für den Umgang mit Bären und anderen Wildtieren sowie eine Broschüre des WWF und der Österreichischen Bundesforste stehen es auf der Homepage des WWF unter www.wwf.at/baeren-begegnung zum Download zur Verfügung.

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zuletzt geändert am 23.04.2019

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