Zanskar: Häuser an den Fels gebaut, eine Oasen im Hochgebirge.
Zanskar: Häuser an den Fels gebaut, eine Oasen im Hochgebirge. Foto: Weltweitwandern

Ladakh - im Zentrum des tibetischen Buddhismus

Die Region Ladakh birgt einen großen Reichtum an buddhistischer Baukunst, Malerei und Plastik. Ladakh ist heute einer der letzten Orte, wo der tibetische Buddhismus frei und lebendig praktiziert werden kann.

Die Lage der Dörfer auf 3.500 bis 4.500 m Seehöhe als grüne Oasen inmitten einer gewaltig-kargen Hochgebirgslandschaft ist ungemein reizvoll. Das Gebiet ist geprägt von einer wilden und einsamen Natur mit unzähligen Schluchten, massiven Bergrücken und hohen Pässen. Ein großer Tei der Faszination dieser Region liegt aber in der Herzlichkeit und Lebenslust der Bevölkerung.

Traditionen und Bräuche des tibetischen Buddhismus

Die Lebensweise und Kultur sind stark vom tibetischen Buddhismus geprägt. Im Gegensatz zu Tibet, dessen buddhistische Kultur durch die chinesischen Besatzer im breiten Maße zerstört wurde, sind in Ladakh viele Traditionen und Bräuche des tibetischen Buddhismus erhalten geblieben.

Klöster mit Mönchen und Nonnen in dunkelroten Roben, murmelnd im Gebet versunken. Gebetsfahnen in den Farben der fünf Elemente – blau, weiß, rot, grün, gelb – wild flackernd auf weiß getünchten Häusern und Pässen. Das Leben auf Höhen zwischen 3.000m und 5.000m ist einfach, karg und zehrend. Trotzdem hört man kaum ein Wehklagen. Man ist zufrieden mit dem was man hat.

Ein überwiegender Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft kann aufgrund der außergewöhnlichen Sonneneinstrahlung und der Bewässerungsanlagen mit Erfolg betrieben werden und das obwohl die Dörfer zwischen 3.000 und 4.000 Meter liegen. Weiters leben viele Ladakhis als Nomaden von der Schaf-, Ziegen- und Rinderhaltung. Neben dem Tourismus muss man als neuere Einkunftsquelle von größerer Bedeutung auch das Militär erwähnen.

Gebetsfahnen am Ladakh-Pass.
Gebetsfahnen am Ladakh-Pass. Foto: Weltweitwandern

Die Naturschönheiten Ladakhs

Tolle Ausblicke auf schneebedeckte Himalayagipfel und seltsam anmutende Steinformationen mit versteinerten Fossilien als Zeugen vor 50 Millionen Jahren. Fruchtbare, grüne Oasenterrassen im Tal stehen im Kontrast zum Farbenspiel der Steinwüsten. Beeindruckende Schluchten, abgelegene Dörfer und Almwiesen voller Edelweiß bilden eine abwechslungsreiche Landschaft. Die drei salzigen Hochgebirgsseen Pangong, Tsomoriri und Tsokar zählen zu beliebten Highlights. Allesamt liegen im Changthang, der Fortsetzung des tibetischen Hochplateaus im Osten Ladakhs. Trotz der extremen Bedingungen der ladakhischen Landschaft findet sich eine Vielzahl an Wildtieren. Selten, aber dafür besonders erwähnenswert ist der heimliche Herrscher des Himalaya: der Schneeleopard.

Klosteranlage Thiksey.
Klosteranlage Thiksey. Foto: Weltweitwandern

Kultur

Die drei buddhistischen Klöster Alchi, Thiksey, Hemis und Lamayuru. sollte man besuchen, auch wenn man kein allzu großes Interesse am Buddhismus hat.

Essen und Nächtigen

In Ladakh gibt keine  großen Lebensmittelketten wie bei uns. Deshalb ist man am besten ist beraten, wenn man Märkte und Straßenstände besucht und dort saisonale Spezialitäten einkauft. Damit unterstützt man einerseits die Bauern direkt und andrerseits kauft man regionale und saisonale Produkte aus erster Hand, die meistens auch biologisch sind.

Zum Nächtigen sind sogenannte Guest Houses zu empfehlen: Das sind kleine, privat geführte Pensionen. Die HerbergsbesitzerInnen bieten oft Halbpension an und bieten frische, regionale Speisen an. Viele Zutaten stammen aus dem eigenen Garten und werden von der Hausfrau selbst gekocht.

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zuletzt geändert am 31.10.2016

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