Mountain-Art project in Filzmoos
Vom 05. bis 26. September 2026 präsentieren 23 Künstler*innen aus aller Welt ihre Kunstwerke an den schönsten Plätzen in Filzmoos. Sie machen damit das Bergdorf zur größten Kunstgalerie in den Alpen.
Malerisch eingebettet zwischen majestätischen Bergen, sanften Almwiesen, rauschenden Wildbächen, dunklen Bergwäldern und stillen Seen präsentiert sich Filzmoos seinen Gästen als ein Bergdorf wie aus dem Bilderbuch. Im September verwandelt das internationale Bergkunst-Festival MOUNTAIN-ART project die kleine Gemeinde im Salzburger Land in eine dezentrale Freiluft- und Indoor-Galerie. Maler*innen, Bildhauer*innen und Fotograf*innen stellen ihre Werke an verschiedenen Orten wie etwa auf Almhütten, in Hotels und Restaurants aus. Damit wird Kunst im ländlichen Raum zugänglich gemacht.
„Mit dem Bergkunst Festival Mountain-Art project bieten wir Einheimischen und Gästen eine weltweit einzigartige Kombination aus Kunst- und Naturerlebnis“, so der Tourismuschef und Organisator Peter Donabauer. „Die Besucher*innen können sich auf Kunstwerke freuen, die sich mit den Bergen beschäftigen, in den Bergen entstanden sind oder durch die Berge inspiriert wurden. Am besten lassen sich die Ausstellungen in Kombination mit einer Wanderung durch die Naturlandschaft von Filzmoos erkunden.“ Einige der Künstler*innen bieten während ihres Aufenthaltes in Filzmoos Mal- und Collageworkshops an.
Der Besuch der Ausstellungen ist kostenlos. Die ausgestellten Kunstwerke sind größtenteils verkäuflich. Hier finden Sie alle Informationen zum Mountain-Art project>>>
Gasballon-Weltmeisterschaft
Bevor sich Filzmoos allerdings in eine Kunstgalerie verwandelt, werden bunte Ballons am Himmel das Bild der Gemeinde prägen. Vom 27. August bis 5. September 2026 findet hier die Gasballon-Weltmeisterschaft, der Coupe Aéronautique Gordon Bennett statt. Die internationale Elite des Ballonsports reist unter anderem aus allen Teilen Europas, Australien und den USA nach Filzmoos. Für Österreich haben sich drei Teams qualifiziert unter anderem Christian Wagner und Stefanie Liller aus Wien, die 2024 die Gasballon-Weltmeisterschaft gewonnen und damit die Berechtigung zur Austragung des Coupe Aéronautique Gordon Bennett 2026 für Österreich erlangt haben.
Der Coupe Aéronautique Gordon Bennett ist die älteste und prestigeträchtigste Veranstaltung im Ballonsport und wird seit 1906 ausgetragen. Initiator war der Amerikaner James Gordon Bennett junior. Der Verleger des New York Herald war ein Luftfahrtenthusiast, der den Bewerb ins Leben rief, um den Ballonsport zu fördern und internationale Wettkämpfe zu etablieren. Zugelassen sind bis zu drei Ballonteams pro Nation. Die Zweierteams an Bord der Ballone verfolgen ein klares Ziel: die größtmögliche Distanz innerhalb des festgelegten Wettbewerbsgebiets zurückzulegen. Das Heimatland der Gewinner bestimmt jeweils den Austragungsort des übernächsten Rennens.
Beim Coupe Aéronautique Gordon Bennett kommen ausschließlich Gasballone zum Einsatz, die mit Wasserstoff oder Helium gefüllt sind. Im Vergleich zu Heißluftballonen ermöglichen sie deutlich längere Fahrzeiten und damit Langstreckenfahrten über mehrere Tage. Der Rekord liegt bei sagenhaften 3.400 Kilometern. Jeder Ballon ist mit Ballast – meist Sand – ausgestattet, der gezielt abgeworfen werden kann, um die Flughöhe präzise zu regulieren. Auf diese Weise bleiben die Teams während des gesamten Rennens auf der optimalen Höhe und können Route sowie zurückgelegte Distanz exakt steuern. Der Wettbewerb wird dadurch zu einer außergewöhnlichen Herausforderung, bei der Ausdauer, strategisches Denken und navigationstechnisches Können entscheidend sind.
Anreise
Mit dem Zug bis Radstadt und weiter mit dem Regionalbus bis Filzmoos.
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zuletzt geändert am 13.08.2026