Serfaus, Fiss, Ladis - kinderfreundlich und enkerltauglich
Auf einem Hochplateau über dem oberen Tiroler Inntal, eingebettet zwischen den Ötztaler Alpen und der Samnaungruppe, liegen die Orte Serfaus, Fiss und Ladis. Gemeinsam bilden sie eine Tourismusregion, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat.
Nachhaltigkeit wird hier in vielen Aspekten gedacht. Zum Beispiel vom Gesichtspunkt der Kinder aus. Sie sollen sich mit ihren Eltern hier ganz besonders wohlfühlen. Es gilt, gemeinsam die Bergwelt zu entdecken. Im Sommer auf den Familien‑ und Themenwanderwegen, in den Spiel- und Erlebnisparks, im Bikepark, auf der Sommerrodelbahn oder bei den Badeseen.
Enkerltauglich
Damit sich die Kinder und Enkelkinder nicht nur heute im Urlaub vergnügen, sondern auch in Zukunft ein gutes Leben haben können, setzt man in der Region stark auf das Thema Nachhaltigkeit. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam. Bewusst. Für Generationen.“ verfolgen Gemeinden, Bergbahnen und der Tourismusverband eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie. Ziel ist ein Tourismus, der Ressourcen schont, den Klimaschutz unterstützt und langfristig sozial und ökonomisch tragfähig ist.
Ein wichtiger Eckpfeiler der Strategie ist ein konsequentes Verkehrskonzept. Autos bleiben, sofern die Gäste nicht öffentlich anreisen, auf den Parkplätzen außerhalb der Orte, die Ortszentren sollen so gut wie möglich autofrei sein.
Ein anderer Schwerpunkt ist die Regionalität. Die Auszeichnung „Bewusst Tirol“ besagt, dass das Wirtshaus oder das Hotel eng mit lokalen Produzenten zusammenarbeitet. Regionale Lebensmittel, traditionelle Gerichte und kreative Angebote ermöglichen Gästen einen bewussten Genuss, der gleichzeitig die lokale Wirtschaft und Landwirtschaft unterstützt.
Die Highlights
Im Erlebnispark Hög dreht sich alles um die Alm- & Forstwirtschaft. In einer Riesenmilchkanne wird ein Märchen rund um die Entstehung des Högsees erzählt, bei vielen Spielstationen können sich die Kinder austoben. Der See selbst erreicht trotz seiner Höhenlage von über 1.800 Metern an warmen Sommertagen Spitzenwerte bis 23 Grad. Da kannst du dann auch schon einmal gemütlich baden gehen. Und wenn es doch zu kalt ist, kannst du mit Tretbooten oder auf einem Floß in See stechen.
Der Sommer‑Funpark Fiss bei der Bergstation der Möseralmbahn bietet einiges an Nervenkitzel, was die Kinderherzen noch höher schlagen lässt: Ein 13 Meter hoher Sprungturm mit Riesenluftkissen, die Riesenschaukel Skywing, der Fisser Flieger, der mit 80 Sachen durch die Luft fliegt oder der Fisser Flitzer, mit dem es zweieinhalb Kilometern durch Höhlen, Tunnel oder durch ein Piratenschiff rasant ins Tal geht. Für weniger Adrenalinausstoß sorgen die niedlichen Ponys, eine Kugelbahn, der Wasserspielplatz und viele weitere Spielstationen.
Piratenweg, Hexenweg oder Forscherpfad – auf den von Kinderbuchautor Thomas Brezina entworfenen Themenwegen warten Rätsel, Spaß und Abenteuer.
Im Winter ist die Kinderschneealm bei der Mittelstation der Komperdellbahn der ideale Winterspielplatz für die kleinen Gäste. Neben der professionellen Betreuung der Skikinder bietet das 45.000 m² große Areal viele weitere Highlights: Übungsbereiche mit begehbaren Holzfiguren, Hindernisparcours, Karussells, Rutschen und sogar ein Iglu.
Das alte Fahrrad hat in der Region ausgedient, hier gibt es nur noch „Bikes“ und jede Menge Gelegenheit, sich damit auszutoben: Im Bike-Park, auf Bike-Trails, auf Mountainbike-Routen mit Grave-Bikes, Fun-Bikes oder E-Bikes. Und für die, die noch keines haben, gibt es natürlich einen Bike-Shop mit Bike-Verleih!
Gemütlicher ist es auf den Almen. Die bewirtschafteten Hütten locken mit regionalen Spezialitäten, und während man diese genießt, kann man mit etwas Glück Murmeltiere und Steinadler beobachten. Im Juni und Juli, wenn die die Alpenrosen blühen, zeigt sich die Landschaft in einem ganz besonderen Kleid.
Die Burg Laudeck oberhalb von Ladis ist eine mittelalterliche Felsenburg aus dem 13. Jahrhundert. Hier gibt es auch regelmäßig Veranstaltungen.
Anreise und Mobilität
Mit der Bahn bis Landeck und dann mit dem Bus weiter nach Serfaus. Dort findest du eine verkehrstechnische Besonderheit: Die Dorfbahn Serfaus verläuft mitten durch das Dorf und gilt mit 1,3 Kilometer Länge als die zweitkürzeste U-Bahn und höchstgelegene Luftkissenbahn der Welt. Sie verbindet Parkplätze, Ortszentrum und die Talstation der Bergbahnen. Sie ist der Schlüssel dafür, dass Serfaus nahezu autofrei ist.
TIPP: Mit der Mobilitäts-App wegfinder findest du alle Angebote für deine An- und Rückreise und kannst diese auch gleich buchen. Neben Zügen und Bussen zeigt dir die App auch das vorhandene Leih-Angebot an Autos, Fahrrädern und E-Scootern sowie regionale Taxiunternehmen für die Fahrt vom Bahnhof / von der Bushaltestelle zum gebuchten Quartier.
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zuletzt geändert am 06.08.2026