Typische afrikanische runde Hütte aus Lehm und mit Stroh gedeckt.odge
Wohnen im Stil der Maasai. Foto: Dr. Helmut Hudler

Tanzania: Africa Amini Maasai Lodge

Urlaub machen und dabei Gutes tun: TouristInnen finanzieren österreichisches Hilfsprojekt in Tanzania.

Am Fuße des Kilimanjaro, inmitten eines atemberaubenden Naturschutzgebietes im Norden von Tansania ist es möglich, zu entspannen, Land und Leute auf authentische Weise kennenzulernen – und dabei Gutes zu tun. Die Gäste der Africa Amini Maasai Lodge finanzieren mit ihrem Aufenthalt das von der Wienerin Christine Wallner gegründete Hilfsprojekt Africa Amini Alama.

Beim Reisen möchten viele UrlauberInnen die Natur und die Kultur der lokalen Bevölkerung so ursprünglich wie möglich erleben und möglichst wenig auf sie einwirken. Genau darauf basiert das Tourismusprojekt der Hilfsorganisation. „Wir achten auf den Erhalt der Kultur und des Lebensraumes der Maasai-Bevölkerung der Ngabobo-Siedlung und unterstützen sie durch vielfältige Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte. In unseren Lodges im 200 Hektar großen Wild- und Naturschutzgebiet kann man mit gutem Gewissen Urlaub machen“, sagt Christine Wallner, die die Hilfsorganisation Africa Amini Alama ins Leben gerufen hat und als Ärztin vor Ort PatientInnen betreut.

Sozial und ökologisch nachhaltig

Das Tourismusprojekt ist sowohl sozial als auch ökologisch nachhaltig und geht sorgsam mit natürlichen Ressourcen um. Das benutzte Wasser der Lodges wird zur Bewässerung der Gärten wiederverwendet, Licht und Warmwasser werden aus Sonnenenergie gewonnen. Die Küche mit Zutaten aus dem eigenen Garten bietet neben internationalen Gerichten auch traditionelle Swahili-Gerichte und Massai-Spezialitäten. Eier und Fleisch stammen aus eigener Hühnerhaltung, sogar der Honig stachelloser Bienen stammt aus den hauseigenen Bienenstöcken.

Bestbewertete Lodge in ganz Tansania

Pool und Liegen direkt in der Savanne.
Pool in der afrikanischen Savanne. Foto: Dr. Helmut Hudler
Bei all der Nachhaltigkeit müssen die Gäste auf keinen Komfort verzichten: Bungalows unterschiedlicher Größe, ausgestattet mit Möbeln im authentischen Maasai-Stil und modernen Sanitäreinrichtungen erwarten die BesucherInnen. Mit Blick auf den Kilimanjaro und Mount Meru sorgen ein Infinity Pool, eine Wärmehütte, ein Spa sowie kostenloser Internetzugang für erholsame Urlaubstage. Das gibt beste Bewertungen auf zahlreichen Touristikwebsites.

Land und Leute hautnah erleben

Die Lodge mitten im Maasai-Gebiet ist ein idealer Ort um Land und Leute auf authentische Weise kennenzulernen. Eine Safari darf im Afrika-Urlaub natürlich nicht fehlen. Der Taranigire Nationalpark gewährt spektakuläre Naturerlebnisse. Viele Aktivitäten sind auch in der Buchung inkludiert: Das traditionelle Speerwerfen der Maasai kann man im direkten Wettkampf ausprobieren. Die Heilpflanzen der Region werden bei einer Wanderung mit einem Medizinmann erkundet. Interessierte erhalten eine Einführung in die Philosophie und Praxis der Permakultur. Wer noch mehr über die Kultur der Maasai erfahren will, kann bei Ausflügen und Wanderungen die umliegende Ortschaften erkunden oder ein traditionelles Maasai-Fest besuchen.

Einnahmen kommen Sozialprojekten zugute

„Wer sich selbst davon überzeugen will, was mit den Einnahmen geschieht, kann die Krankenstation, die Schulen, das Waisenhaus und vieles mehr in Momella gerne besuchen kommen“, so Christine Wallner, „das hauseigene Restaurant ist ein perfekter Ort, um Leute zu treffen und Reisetipps auszutauschen. In der ansässigen Schneiderei kann man sich sogar Kleider und Hosen anfertigen lassen. Auch eine Übernachtung in den drei weiteren Unterkünften nahe Momella ist möglich.“

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zuletzt geändert am 21.07.2017

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