Lodge.
Die Lodge fügt sich in die Natur ein. Foto: Tembo Kijani

Tanzania: Pangani EcoLodge

Wollten sie schon immer mal wie Tarzan wohnen? Umgeben von Dschungel in halboffenen Buschhäuschen und alles ganz ökologisch: in der Tembo Kijani Lodge in Tansania finden Sie Ursprünglichkeit und Stil.

Eine deutsch-israelische Familie hatte die Idee eine Lodge zu bauen, die sich in die Natur einfügt ohne etwas an ihr zu verändern. So entstand die Tembo Kijani Lodge, an der Küste Tansanias.

Die Gästeeinheiten sind individuell gestaltet, so dass sie genau in den freien Raum des Busches hineinpassen. Es  wurden keine Bäume für den Bau gefällt. Die vier Buschbandas (passend für 2 Personen) sind erhöht gebaut und geben ein gewisses Tarzan-Feeling. Die Bandas sind zu 3 Seiten offen, auch das Bad ist zum Busch hin offen. Allerdings ist die Fauna so dicht, dass die Privatsphäre gewahrt bleibt - außer Vögel, Eichhörnchen und Affen, die einem eventuell beim Duschen zuschauen. Kokosnussblätter, Jutesäcke, Eukalyptusparkett und Sisalstöcke sind die Baumaterialien, die in lokaler Bauweise verarbeitet wurden. Jede Banda besteht aus Schlafzimmer, Bad und Balkon. Zusätzlich werden drei Meeres-Bungalows aus Holz und lokalem Kalkstein angeboten. Sie bestehen aus Schlafzimmer, Bad, Wohnzimmer und Veranda und sind für bis zu 2 Erwachsene und 2 Kinder geeignet. Alle Gästeeinheiten sind voneinander mit viel dickem Buschwerk getrennt, aber nur ein paar Schritte vom Meer entfernt.

Energie von Sonne und Wind

Der Strom für die Lodge wird mit Sonne und Wind produziert. In jeder Gästeeinheit befindet sich ein eigenes Solarinselsystem, das dem Gast zeigt wie viel Strom aus Sonne gewonnen wurde und wie viel er schon verbraucht hat. Natürlich wird auch das Wasser mit Solar auf Temperatur gebracht.

Gedeckter Tisch mit vielen Früchten.
Reichhaltiges Essen mit vielen Früchten. Foto: Tembo Kijani

Gut essen zwischen Dschungel und Meer

Das Restaurant befindet sich direkt am Strand. Hier zaubert der deutsche Chefkoch tolle Gerichte aus regionalen Produkten, wie Fisch und Meerestiere, Gemüse und Obst. Die lokalen Bauern und Fischer werden unterstützt, indem ihre Produkte gekauft werden.
Jedes Jahr werden etwa 150 neue Bäume auf dem Gelände gepflanzt, so dass es weiterhin genug Schatten gibt um den Tieren des Busches wie Dik-Diks, Affen, Eidechsen, Warane, aber auch Schlangen ihren Lebensraum zu erhalten.
Weil der Strand von Erosion bedroht ist, wird er mit natürlichen Materialien befestigt. Dazu werden Seegras, trockene Blätter, kleine Zweigen ausgebracht und mit Sisalstöcken gehalten. Darüber kommt wieder eine Schicht Sand. Diese Methode hat Erfolg - der Strand bleibt von der Erosion verschont im Gegensatz zu den restlichen Grundstücken in der Nachbarschaft. Einige Nachbarn folgen bereits diesem Beispiel.
Ein wesentliches Motto der EcoLodge ist es, so wenig wie möglich Abfall zu produzieren. Plastik wird vermieden, wo auch immer es geht, Getränke gibt es nur in Glasflaschen und gefiltertes Brunnenwasser in Aluflaschen.

Weite Sandstrände.
Weitläufige Sandstrände. Foto: Tembo Kijani

Lage

Die Lodge befindet sich an der Küste Tansanias zwischen Pangani und dem Saadani National Park; allgemein ist dieser Küstenstreifen hier noch sehr unberührt und man kann am Strand entlangspazieren ohne eine Menschenseele weit und breit zu sehen.


Weitere Angebote der Lodge:

Safaris in den nahe gelegenen, noch recht unbekannten Saadani National Park, wo man Elefanten, Giraffen, Löwen, diverese Antilopen und Gazellen, Kaffernbüffel, Nilpferde, Krokodile, Affen aller Arten, Gnus, Zebras und mit viel Glück auch mal einen Leoparden sieht.
Tagesausflüge nach Pangani um eine typisch tansanische Kleinstadt zu erleben, in der fast keine Autos fahren, die Esel noch die Karren ziehen, der Markt bunt und lebhaft ist und man frisch gepressten Zuckersaft trinken kann.
Zu Fuss kann man ein Mangrovensystem und einen Salzsee mit seinen riesigen Baobabbäumen erkunden und eventuell Warzenschweine, Gazellen, Paviane und andere Affen sehen
Neben all dem zeichnet sich die Lodge durch sehr persönlichen Service aus, viel Zeit zum Entspannen und Erholen, viel Natur und Einsamkeit.


Die Gastgeber:

Eyal (Israeli) ist der Handwerker und geht mit den Gästen auf Safaris, Sarah (Deutsche), Eyals Frau, ist für die offizielle Seite verantwortlich und Jojo (Deutscher), Sarahs Bruder, ist der Chefkoch. Darüberhinaus gibt es noch Timna (Eyals und Sarahs Tochter), die alle Gäste mit Geschichten über Safaris verzaubert und neugierig macht und jeden zu einem Erdkundungsspaziergang am Strand animiert

Infos: www.pangani-ecolodge.com/HomeDE.html

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zuletzt geändert am 17.10.2018

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