2 Wanderer gehen über eine kurze Hängebrücke
Brücken überwinden Grenzen, hier auf der Weitwanderroute Lechweg beim Krumbach, der Tirol und Vorarlberg miteinander verbindet. Foto: Verein Lechweg

Lebensspur Lech - Erholung über Grenzen hinweg

Zwischen Tirol und dem bayerischen Allgäu lädt die „Lebensspur Lech“ zur Erholung auf den Spuren des Wasserdoktors Sebastian Kneipp.

Bereits seit ihrer Eröffnung 2012 ist der Lechweg ein beliebtes Ziel für naturbegeisterte Urlauber*innen. Die Weitwanderroute begleitet den Wildfluss von seiner Quelle in Lech am Arlberg bis zum Füssener Lechfall auf rund 125 Kilometern. Die „Lebensspur Lech“ vertieft das Erlebnis mit der Gesundheitslehre des Wasserdoktors Sebastian Kneipp mit ihren fünf Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter sowie dem Schwerpunkt Innere Ordnung. Wanderer, Einheimische und Touristen finden zahlreiche Erlebnis-, Kraft- und Gesundheitsplätze. Der Lech steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur und ist verbindendes Element zwischen den Orten.

Ramona Sprenger mit Blick hinunter auf ein Dorf - im Zentrum eine Kirche.
Junge Visionär*innen wie Ramona Sprenger sorgen in den vier Tiroler Auszeitdörfern im Lechtal für neuen Wind und hinterlassen dort ihre ganz persönliche „Lebensspur“. Foto: Verein Lechweg/Gerhard Eisenschink

Lechtaler Auszeitdörfer: Kein Stress, keine Hektik

Gramais ist mit knapp 70 Einwohner*innen das kleinste Dorf Österreichs. Nur wenige mehr sind es in Hinterhornbach, Pfafflar und Kaisers. Lifte, Pisten und große Hotels sucht man hier vergebens, auch infrastrukturell geben sich die beschaulichen Lechtaler Seitengemeinden mit dem Nötigsten zufrieden. Dennoch beziehungsweise gerade deshalb sind die vier ursprünglichen Tiroler Bergweiler zu modernen Sehnsuchtsorten avanciert.

Die Gemeinde Holzgau mit zirka 420 Einwohnern gilt als „Perle des Lechtals“. Der dreieinhalb Kilometer lange Vital- und Erlebnisrundweg bei Holzgau inszeniert die fünf Kneipp’schen Säulen im Sinn der „Lebensspur Lech“. Weitere Attraktion ist die 110 Meter hohe Hängebrücke über die Höhenbachschlucht. Im Sommer werden Kräuter- und Kulturspaziergänge sowie Waldbaden angeboten, Wintersportfreunde freuen sich über Langlaufloipen, Schneeschuh-, Winter- oder Tierspurenwanderungen, Rodeln und Eislaufen.

200 Meter lange Hängebrücke.
Die 200 Meter lange Hängebrücke über die Höhenbachschlucht in Holzgau im Tiroler Lechtal ist eine Station des Lechwegs. Foto: Verein Lechweg/Gerhard Eisenschink

Füssen im Allgäu: Endlich zur Ruhe kommen

Ludwig II. war ein Nachtmensch. Bis heute hält sich die Legende, der Märchenkönig sei nach Sonnenuntergang stundenlang durch Schloss Neuschwanstein und das Füssener Land gegeistert. Mittlerweile sind die Füssener Spezialisten für gesunden Schlaf: So halten zertifizierte Schlafgastgeber hochwertige Matratzen, abgestuftes Licht, regulierbares Raumklima und Verdunkelungsmöglichkeiten für Ruhelose bereit. Im Sinn der „Lebensspur Lech“ und auf Grundlage der Kneipp‘schen Lehre gibt je Haus ein ausgebildeter Schlaflotse Tipps, kümmert sich um ein Schlaf-Screening oder den Schlaflabor-Termin.

Zum Füssener Gesundheitsangebot gehören auch die die Kneipp’schen Säulen Bewegung, Wasser und vor allem Innere Ordnung. Die Gäste finden Bewegungsparcours, Kneipp-Tretbecken und Ruhe-Inseln.

2 Menschen am Ende eines Steges mit Blick auf den See.
Seine innere Ordnung finden – die Kneippinsel im Hopfensee bei Füssen symbolisiert das Credo der Initiative „Lebensspur Lech“. Foto: Verein Lechweg/Gerhard Eisenschink

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zuletzt geändert am 29.05.2020

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