Frau bückt sich auf einer Wiese und zeigt 2 Kindern schöne gelbe Pflanzen.
Foto: Salzburgerland Tourismus

Von Baumriesen, Mondholz und Überlebenskünstlern

Auf den Salzburger Lehr- und Themenwegen erfahren Wanderer auf spielerische Weise viel Neues zum Natur- und Lebensraum Wald, über seine Tierwelt und das Holz.

Durch die „Lärchen-Wiesen“ an der Großglockner Hochalpenstraße

Am Piffkar auf 1.620 Meter Seehöhe, wenige Kilometer nach der Kassenstelle Fusch/Ferleiten, führt ein rund 30-minütiger Naturweg durch das Sonderschutzgebiet „Lärchen-Wiesen“. Ameisenstraßen, Schmetterlinge, alpine Pflanzen und Kräuter zählen zu den Wegbegleitern. Interessant ist auch der Unterwuchs des Lärchen- und Zirbenwaldes. Bis in den Sommer hinein blühen hier die ‚Alpenrose‘ und die ‚Behaarte Alpenrose‘. Vermooste Baumwurzeln und Steine bedecken den Waldboden. ‚Sauerklee‘ und der ‚Wollige Hahnenfuß‘ blühen hier ebenso wie ‚Steinbrech‘ und ‚Wintergrün‘. Der Bergfichtenwald ist auch Lebensraum zahlreicher Singvögel: Auf einer Tafel sind zahlreiche Vogelarten beschrieben. Auf Knopfdruck erklingen deren Gesänge oder Rufe aus den Bäumen. Zu den Erlebniswelten am Großglockner>>>

„Walddetektive und Wasserforscher“ im Naturpark Weißbach bei Lofer

Wo jausnen Eichhörnchen? Wie weit springt ein Reh? Und welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen einem Waldameisenhügel und einem Eisberg? Langeweile beim Wandern kennen die kleinen Walddetektive und Wasserforscher im Naturpark Weißbach nicht: Viel zu viel gibt es auf dem familienfreundlichen WaldErlebnisWeg mit dem klingenden Namen „Walden“ zu entdecken. Der Weg kann individuell oder im Rahmen einer geführten Wanderung zurückgelegt werden. Bei einer Führung müssen kniffelige Fragen beantwortet werden, um am Ende das Lösungswort zu erhalten. Ausgestattet mit einer Becherlupe und unter der Leitung eines fachkundigen Guides entdecken große und kleine Naturliebhaber den Natur- und Lebensraum Wald ganz neu. Die Führung „Walddetektive & Wasserforscher“ findet im Sommer immer donnerstags statt. Treffpunkt ist um 13:15 Uhr an der Waltlmühlsäge. Dauer: ca. 2,5 Stunden. Die Führung ist bei jedem Wetter sowohl für Kinder als auch für Erwachsene interessant. Zum WaldErlebnisWeg "Walden">>>

Über den Baumwipfeln wandern in Saalbach Hinterglemm

Zwei Kilometer ist der spektakuläre Baumzipfelweg im Talschluss von Saalbach Hinterglemm lang: Höhepunkt ist die 200 Meter lange und 42 Meter hohe „Golden Gate Brücke der Alpen“. Sie bietet einen atemberaubenden Rundblick auf die Bergkulisse und den Hochseilpark. Der Baumzipfelweg kann aufgrund seiner massiven Lärchenholzkonstruktion mit Treppen, Türmen, Brücken und Plattformen auch im Winter erwandert werden. Mitten in den Baumkronen sind spannende Spielestationen versteckt. Zum Baumzipfelweg>>>

Zirbenweg Bad Gastein: In der „Kampfzone des Waldes“

Auf rund 2.000 Meter Seehöhe, hoch über dem bekannten Kurort Bad Gastein, führt der Zirbenweg direkt hinein in die „Kampfzone des Waldes“. Diese hört sich gefährlicher an als sie ist. Der Begriff bezeichnet einen Naturraum an der Baumgrenze, in dem gut acht Monate winterliche Temperaturen herrschen und in dem sich nur noch eine Baumart so richtig wohlfühlt: Die Königin der Alpen – die Zirbe! Der Zirbenweg ist besonders gut für Familien geeignet: Er ist als Rundweg angelegt und führt ohne große Steigungen durch das Gelände. Hinauf auf den Graukogel geht es mit einem Zweier-Sessellift. Der Weg kann in zügigem Gehtempo in rund dreißig Minuten zurückgelegt werden, doch dazu wird nicht geraten: Denn die Zirbennester, Keltenwiegen, Aussichtsplattformen und Zirbenbetten am Wegesrand laden dazu ein, sich spielerisch mit diesem Lebensraum und der Überlebenskünstlerin „Zirbe“ auseinanderzusetzen. Wer mehr über die Region und die Kraft der Bäume erfahren möchte, schließt sich einer geführten Wanderung an. Nationalpark-Ranger Hans Naglmayr kennt den Zirbenweg wie seine eigene Westentasche: Mit ihm kann eine Wanderung gut und gerne drei bis vier Stunden dauern – so viel Interessantes gibt es zu erfragen, zu erzählen und zu erkunden. Zum Zirbenzauber am Graukogel>>>

Auf dem Bärenweg zur Amoseralm in Bad Hofgastein

Ebenfalls im Gasteinertal führt in Bad Hofgastein der Bärenweg auf die Amoseralm. Rund eine Stunde dauert die besonders familienfreundliche Wanderung durch den lichten Bergwald. Die Erlebnisstationen, Glücksplatzerl, Rastplätze und ein Kneippbecken sorgen für viel Abwechslung und jede Menge Erfrischung. Auf der Amoseralm werden Wanderer mit selbst gemachten Bio-Schmanklern verwöhnt: Jeden Donnerstag um 11:00 Uhr wird auf der Alm außerdem Brot gebacken – ganz traditionell unter freiem Himmel im Holzbackofen. Gegen Voranmeldung können Kinder ihr eigenes Brot backen. Die Amoseralm ist von 1. Mai bis 26. Oktober 2019 täglich außer mittwochs geöffnet. Zum Amosergut>>>

In Wagrain-Kleinarl die „Kraft der Bäume“ erwandern

Der Lehrpfad „Kraft der Bäume“ in Wagrain-Kleinarl ist in seiner Form einzigartig in Österreich: Auf einer Länge von drei Kilometern werden 32 heimische Laub- und Nadelbäume erklärt. Informative Schilder weisen auf die Eigenschaften und Besonderheiten der Bäume hin, die zum Teil bereits uralt sind oder neu gepflanzt wurden. Rund drei Stunden sollte man für eine Wanderung einplanen, will man sich intensiv mit den Baumpersönlichkeiten auseinandersetzen. So etwa werden im „Baum-Info-Stadl“ Blätter-, Samen- und Baumscheibensammlungen gezeigt und beim Baumquiz wird das bereits erlernte Wissen abgefragt. Es gibt eine Klangstation und natürlich immer wieder Sitzgelegenheiten und zwei Rastplätze.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, den Lehrweg gemeinsam mit der Frau zu erwandern, die ihn entwickelt und konzipiert hat: Die Kleinarlerin Christine Höller ist diplomierte Kräuterexpertin und Baumkennerin. Auf ihren Führungen „Die Heilkräftige“ oder „Die Hochprozentige“ erfahren Naturfreunde spannende Hintergründe und wundersame Geschichten zu den Bäumen. Dass einige Baumteile besonders wertvoll und auch essbar sind, erfährt man bei einer anschließenden Einkehr in der Jausenstation Ennskrax’n. Hier werden zur „Baumjause“ Ulmensemmeln, Fichtenbutter, Wald-Guacamole oder Weidencreme serviert. Zum Baumlehrpfad>>>

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Produkte aus dem Wald. Die diplomierte Kräuterexpertin und Baumkennerin Christine Höller zeigt bei Ihren Führungen auch, wie die Bäume schmecken. Foto: Pink Ink

Was ist Mondholz?

Die Antwort auf diese Frage erfährt man in Altenmarkt-Zauchensee. Der rund vier Kilometer lange Mondpfad startet im Ortszentrum von Altenmarkt und beschäftigt sich mit jenem Planeten, der Menschen, Tiere, Pflanzen und Meere subtil und dennoch machtvoll beeinflusst. Der Mond – immer wieder Bestandteil von Märchen, Gedichten und Liedern – ist für sich genommen schon ein Mythos, aber auch wichtiger Gegenstand der Wissenschaft. Insgesamt 20 interaktive Erlebnisstationen liefern interessante Geschichten, Hintergründe und Informationen zum Mond, der über 384.000 Kilometer von der Erde entfernt ist. An der „Energietankstelle Holz“ samt Schwingungsbrücke wird im Detail erklärt, welchen Einfluss der Mond auf Holz hat: Denn vor allem in der Forstwirtschaft und in der Baubranche beschäftigt man sich schon lange mit dem Phänomen „Mondholz“. Die Gehzeit beträgt rund zwei Stunden, außerdem ist der familienfreundliche Mondpfad mit einem geländetauglichen Kinderwagen befahrbar. Zum Mondpfad>>>

Vogelwanderweg in St. Michael im Lungau

Die Wanderung gibt einen umfassenden Einblick in die Welt der Vögel. An Schautafeln finden sich wissenswerte Informationen über die heimische Vogelwelt. Sitzbänke, die in Form von Vögeln gestaltet sind, laden zum Vogel lauschen, entspannen und verweilen ein. Eine vogelkundliche Beobachtungsstation eröffnet einen traumhaften Blick über das Murtal und auf den Ort St. Michael. Ein an der Station angebrachtes Fernrohr ermöglicht eine genaue Beobachtung der Vögel. Außerdem können zehn verschiedene Vogelstimmen von im Lungau ansässigen Vögeln abgerufen werden. Lebensgroße aus Holz geschnitzte und bemalte Vögel veranschaulichen die Vogelwelt noch besser. Zum Vogelwanderweg>>>

WaldWasserZauber in Hintersee in der Fuschlseeregion

Der durchgehend beschilderte Rundweg „Waldzauber Hintersee“ beginnt direkt im Zentrum von Hintersee und führt entlang der Taugl zum mystisch anmutenden Wald der „BaumRiesenWelt“. Am Satzstein trifft er auf den Erlebnisweg “Wasserwunder Tiefenbach“, wo die Möglichkeit besteht, nach Hintersee zurückzukehren oder weiter auf dem Erlebnisweg „Wasserwunder Tiefenbach“ zu wandern. Dieser regt zum bewussten Erfahren und Erleben des Elementes Wasser an. Ein Zugang zum Tiefenbach lädt zum Kneippen und Spielen ein. Zielpunkt des Themenweges ist eine Plattform aus Holz oberhalb des Wasserfalles. Der überwältigende Blick ist ein lohnender Abschluss der Wanderung. Zum WaldWasserZauber>>>

Natur-Erlebnis-Weg im Teufelsgraben Seeham

Der Natur-Erlebnis-Weg führt durch eine wildromantische Schlucht bis hin zum Naturdenkmal Wildkar Wasserfall und zu zwei Mühlen. Entlang des Weges informieren 17 Stationen über den Wald, geologische Besonderheiten, Pflanzen und Sträucher sowie über die Bewohner des Waldes. Den Besuchern offenbart sich im Teufelsgraben eine mystische Erlebniswelt. Von 1. Mai bis 26. Oktober 2019 wird jeden Dienstagvormittag eine geführte Sagenwanderung angeboten, die circa 2 Stunden dauert. Der Natur-Erlebnis-Weg kann jederzeit auch ohne Führung erwandert werden. In den Teufelsgraben>>>

„Wald, Wild und Holz“ auf der Erlebnisburg Hohenwerfen

Ein Themenlehrweg mit dem Namen „Wald, Wild und Holz“ führt auf die Erlebnisburg Hohenwerfen. 15 großformatige sowie 30 kleinere Tafeln zu den verschiedenen Baum- und Wildarten informieren Besucher über Fauna und Flora der Region. Zentraler Punkt auf halber Wegstrecke ist eine von Schülern des Holztechnikum Kuchl errichtete Hütte. Der Weg wurde von den Salzburger Burgen und Schlössern in enger Kooperation mit der Initiative "Respektiere deine Grenzen" konzipiert. Neben den Themen Wald, Wild und Holz ist das Thema 'richtiges Verhalten in der Natur' ein weiterer Schwerpunkt. Zur Erlebnisburg>>>

Sagenwanderweg "Mystischer Wald" in Zell am See-Kaprun

Der Sagenwanderweg „Mystischer Wald“ entführt Wanderer und Naturliebhaber auf eine märchenhaft-erlebnisreiche Reise in die Welt der Sagen. Entlang des neuen Sagenwanderweges auf der Schmittenhöhe vom Sonnkogel zur Schmiedhof Alm kommen Besucher in den Genuss spannender Erzählungen rund um den Naturraum Wald. Ein neuer Erlebnisspielplatz bei der Schmiedhofalm ergänzt das familienfreundliche Angebot auf der Schmitten. In den mystischen Wald>>>

Mit der Mobilitätskarte können alle Übernachtungsgäste in Zell am See-Kaprun sämtliche Verkehrsmittel im Pinzgau kostenfrei nutzen. Infos dazu>>>

Walderfahrungswelt im Arboretum am Wolfgangsee

Ein Arboretum (lateinisch „Arbor“: Baum) bezeichnet eine Sammlung von Gehölzern: In Abersee am Wolfgangsee haben die Österreichischen Bundesforste eine solche Wald-Erfahrungswelt in der Größe etwa eines Fußballfeldes angelegt. Hier finden sich die wichtigsten Waldgesellschaften Österreichs mit über 60 Baum- und Straucharten in ihrer natürlichen Umgebung versammelt. Dazu werden Naturinteressierten umfassende Informationen über Ökosysteme, Lebensräume und darin vorkommende Tier- und Pflanzenarten geboten. Eine kleine Ausstellung im Pavillon bietet einen Überblick über das Nachhaltigkeits-Unternehmen Bundesforste und eine sechs Meter hohe Aussichtplattform eröffnet einen schönen Blick auf den Grauerlenwald und den Zinkenbach. Ins Arboretrum>>>

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zuletzt geändert am 23.09.2019

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