Blick von der Ruine auf Dürnstein und die Donau, auf der gerade ein Schiff fährt.
Blick von der Ruine auf Dürnstein und die Donau. Foto: Brandstätter

Land am Strome - die Wachau

Malerische Landschaften, wertvolle Kulturschätze, exquisite Gaumenfreuden und edelste Weine – ein Aufenthalt in der Wachau verheißt eine Fülle kostbarer Augenblicke.

286 Kilometer fließt die Donau durch Niederösterreich, rund 30 sind es zwischen Melk und Krems. Die Wachau ist das touristische Herzstück. Hier verdichten sich Natur und Kultur in wunderbarer Weise - würdig für die Auszeichnung, UNESCO Weltkulturerbe zu sein. Denn wer immer in Österreich das Sagen hatte, hinterließ an den Ufern der Donau seine Spuren: Reste römischer Siedlungen, mittelalterliche Burgen, barocke Klöster und Schlösser säumen ihren Lauf.

Noch heute dient der Strom als Verkehrsader, auch zu touristischen Zwecken wie etwa bei einer Schiffsreise oder per Rad auf dem Donauradweg, einer der der beliebtesten Radrouten Mitteleuropas.

Stift Melk
Stift Melk. Foto: Niederösterreich Werbung / Michael Liebert

Das Weltkulturerbe Wachau

Gleich am Eingang zur Wachau erstrahlt imposant das Benediktinerstift Melk über dem rechten Donauufer. Das Kloster ist eines der schönsten einheitlichen Barockensembles Europas. Auf die Besucher warten spannend gestaltete Museumsräume, Prunksäle, eine hochbarocke Stiftskirche und eine wunderbare Aussicht ins Donautal. Von Mai bis Oktober lädt der Stiftspark zum Entspannen ein. Von der Aussichtsterrasse der Nordbastei genießt man einen weiten Blick auf die Parkanlage, die Stiftsgebäude und die Umgebung.

Nur wenige Kilometer flussabwärts am rechten Donauufer - auf einem steilen Felsen über der Donau – liegt die Burgruine Aggstein und bietet den Besuchern ein „sagenhaftes“ Erlebnis.

Am linken Donauufer reihen sich zwischen Emmersdorf und Krems die malerischen Weinbauorte wie Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein aneinander. Heurigenlokale laden zum Verweilen und Verkosten des guten Tropfens.

Die Wahrzeichen von Dürnstein sind einerseits der weithin sichtbare blaue Kirchturm und andererseits die Burgruine. Bekannt ist die Burg aus der Sage rund um Richard Löwenherz. Nach der wurde der englische König hier gefangen gehalten, bis sein Minnesänger Blondel ihn fand und gegen ein Lösegeld freikaufen konnte.

Die Doppelstadt Krems-Stein am Ausgang der Wachau gelegen ist die Hauptstadt der Region. Ein Bummel durch die malerischen Gassen der Altstadt eröffnet besondere Blicke in ein reiches kulturelles Erbe: verzierte Portale, liebevoll gepflegte Häuser und Kleinstgärten auf steilem Terrain, aber Architekturschätze wie die Gozzoburg und mehrere Kirchen auf engstem Raum. Empfehlenswert ist auch ein Besuch in der Kunsthalle und im Karikaturenmuseum.

Wandern durch die Weingärten, im Hintergrund Stift Göttweig.
Wandern durch die Weingärten, im Hintergrund Stift Göttweig. Foto: Niederösterreich Werbung / Robert Herbst.
Vis a vis am rechten Donauufer thront das Benediktinerstift Göttweig über der Landschaft. Im Kaisertrakt ist die barocke Pracht des 18. Jahrhunderts zu bewundern.

Die Marillenblüte Anfang April, wenn die Gärten der Wachau in einem weißen Blütenmeer erscheinen, ist alljährlich ein Besuchermagnet.

Der Welterbesteig Wachau ist ein 180 km langer Weitwanderweg und führt auf den schönsten Wanderwegen durch das Donautal und die Weinlandschaft Wachau. Der Höhenweg führt durch Weingärten, zu besonderen Plätzen mit herrlicher Aussicht auf die Donau und die Landschaft, die sie geschaffen hat. Er verbindet über historische Pfade die 13 Gemeinden, führt an 20 Burgen, Ruinen und Schlösser und an drei Klöstern vorbei. Der Steig ist auch in einzelnen Etappen ein empfehlenswerter Wandertipp für einen Kurzurlaub der Tagesausflug.

Frau radelt am Donauradweg
Unterwegs am Donauradweg. Foto: Niederösterreich Werbung /weinfranz.at

Mobilität

Leihräder erhalten Sie in der gesamten Wachau. Dem Radgenuss zwischen Krems und Melk ohne eigenes Rad steht somit nichts im Wege - außer die Kondition. Aber auch hier gibt es eine Lösung: E-mobil in der Wachau. Elektro-Fahrräder und -Mountainbikes, Elektro-Scooter und Segways, stehen an speziell gekennzeichneten Verleihstationen bereit. Vor allem wenn Sie mit dem Fahhad auch das Hinterland entdecken möchten, kann ein wenig umweltfreundliche Schubkraft nicht schaden. Dazu gibt es sogar spezielle E-Bike-Routen, etwa auf den Jauerling oder rauf zum Stift Göttweig. Die Routen finden Sie auf www.wachau.at/e-mobil.

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zuletzt geändert am 03.12.2017

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