img_3567-klein

Mallnitz im Nationalpark Hohe Tauern

Das Kärntner Bergsteigerdorf Mallnitz liegt auf 1200 Metern Seehöhe in einem Hochtal südlich des Alpenhauptkammes und ist in die beeindruckende Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern eingebettet.

Auf 1200 Metern erschließt sich dem Urlauber in Mallnitz eine überwältigende Wunderwelt der Natur. Im Sommer wird man empfangen von einem roten Teppich aus Alpenröschen, im Herbst leuchtet der goldene Bergwald. In diesem sympathischen Nationalparkdorf findet man Dinge wieder, die viele verloren haben. Die Definition von „Großartig“ erlebt man in der Natur, etwas „Besonderes“ entdeckt man in kleinen Dingen, die das Alltagsleben normalerweise ausblendet, und man lässt sich begeistern von dem „Originellen“ der Tradition. All das kann man in Mallnitz sehen, spüren und erleben – ganz ohne Stress und Hektik!

Als einer der wenigen Orte in Österreich führt die Gemeinde das geprüfte Prädikat „Heilklimatischer Höhenluftkurort“. Das alpine Reizklima hilft bei nahezu allen Erkrankungen der Atemwege.

die Berg- und Wasserwelt

Trombachtal Schleierfall
Der Schleierfall im Trombachtal. Foto: Peter Angermann
Rauschendes Wasser über 120 Meter Höhe sowie die Unberührtheit der Natur kann der Gast an den Trombachfällen erleben.

Der Blockgletscher Dösental gilt als der mächtigste Blockgletscher der Hohen Tauern. Sein Abfluss speist den Dösener See, den  zweitgrößten Bergsee Kärntens.

Den Hausberg Ankogel mit seinen 3.252 Metern, kann man entweder zu Fuß erklimmen oder man begnügt sich mit einer Höhe von 2.636. Metern, die gemütlich mit der Seilbahn erreicht werden kann, um den Ausblick zu genießen.

Die höchste Erhebung bildet die Hochalmspitze (3.360m), welche auch „Tauernkönigin“, „Tauernfürstin“ oder im Volksmund „der Hochalmer“ genannt wird.

Abenteuer und Entspannung

Beim  Canyoning in den natürlichen Schluchten des Mölltals können Abenteurer ihren Büroalltag vergessen. Eine Prise Mut und sehr gute Schwimmkenntnisse gehören zu einer Raftingtour auf der Möll dazu.

Mallnitz bietet neben klassischen hochalpinen Wanderungen und Bergsteigen viele Möglichkeiten zur Ausübung beliebter Outdoor-Aktivitäten. Darunter sind zwei der höchstgelegenen Klettersteige Österreichs. Der Detmolder Grat führt zur Hochalmspitze und der Säuleck-Südwand Klettersteig - er gehört zu den schwierigsten Klettersteigen in Österreich.

Wer es ruhiger mag, findet  200 Kilometer markierte Wanderwege oder kann sich bei einer Pferdekutschen- oder Pferdeschlittenfahrt in Ruhe zurücklehnen. Zusätzlich bietet der Ort mit dem Angkogel im Winter einen der schneesichersten Skiberge Kärntens. Mit rund 50 Kilometern Skating- und klassischen Langlaufloipen ist Mallnitz auch beliebtes Ziel für Anhänger der nordischen Disziplinen.

WEITWANDERN AM ALPE-ADRIA-TRAIL

Weitwanderer können in Mallnitz  in den Alpe-Adria-Trail einsteigen. Der Trail  wurde von  National Geographic zu den zehn besten Trekkingrouten weltweit gewählt. Er beginnt beim Großglockner, führt  über 750  Kilometer  durch  den  Nationalpark  Hohe  Tauern,  entlang  der Kärntner  Seen  vorbei  an  den  Weinbergen  im  friulanisch-slowenischen  Grenzgebiet  und mündet an der Adriaküste  im Fischerdorf  Muggia.  43  Tage  benötigt,  wer diesen  Trail  am  Stück  geht. Infos: http://alpe-adria-trail.com/de/etappen

Mohar Kapelle
Mohar Kapelle. Foto: tinefoto.com | martin steinthaler

Kulinarik & die TauernAlpin-Genusswirte

Als Delikatessen gelten das Tauernlamm vom Brillenschaf oder Wildgerichte, etwa vom Tauernhirsch direkt aus den Mallnitzer Jagden. Man kann sie u.a. auf einheimischen Festen, wie dem Mallnitzer Nationalparkfest verkosten. Eine innovative Idee sind die „TauernAlpin-Genusswirte“. Sie verwenden zu 100% regionale Produkte aus der Nationalpark-Region Hohe Tauern. Die sogenannten „0-km-Menüs“ sind gut und natürlich. Teilnehmende Betriebe sind unter anderen das Ferienhotel Alber, der Sonnenhof und das Gasthaus Zur Guten Quelle. (Erkennbar an dem AMA Gastrosiegel „Kulinarisches Erbe“.)

Kunst

Auch die Kunst kommt in Mallnitz keineswegs zu kurz. So gibt es bspw. Musikfestspiele im Nationalpark Hohe Tauern mit internationalen KünstlerInnen oder auch Ausstellungen von einheimischen KünstlerInnen, die vor Ort ihre Werke präsentieren. Der Verein „Pro Musica“ bringt immer wieder Spitzenmusiker zu klassischen Konzerten nach Mallnitz. Besonderes Highlight ist das alljährliche Neujahrskonzert mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker am 2. Jänner – nur einen Tag nach deren weltberühmten Neujahrskonzert in Wien!

Mobilität

Bequem erreichbar ist das Kärntner Bergsteigerdorf über die höchstgelegene IC-Station der Tauernbahn, dem Bahnhof Mallnitz Obervellach. Dieser verfügt über internationale Schnellzugverbindungen und ist im 2-Stundentakt umweltschonend per Bahn erreichbar. Außerdem gehören das Bahnhof Shuttle, der Wander und Gratis-Skibus im Winter, das Après Ski Taxi, der Rad- und Wanderbus in die gesamte Nationalparkregion zu den sanft mobilen Leistungen vor Ort. Die Hochgebirgsbahnen Ankogel sind der ideale Ausgangspunkt für hochalpines Wandern. Gäste der Alpine Pearls-Mitgliedsbetriebe genießen nach Erwerb der „ALPINE PEARLS CARD“ weitere Mobilitätsvorteile und erhalten nach Voranmeldungen einen kostenlosen Abhol- und Bringservice zum Bahnhof.

Folge lebensart-reisen auf instagram>>>

zuletzt geändert am 12.07.2018

teilen twittern Instagram
Wir verwenden Cookies um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Indem Sie diese Seite nutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.