Insel im Bled-See im Winter
Foto: www.slovenia.info

Bled und die Julischen Alpen

Bled ist einer der elegantesten Ferienorte in den Julischen Apen, bekannt durch sein mildes Klima und das heilende Thermalseewasser.

Der einzige slowenische Nationalpark liegt in unmittelbarer Nähe von Bled. Er umfaßt eines der schönsten Gebiete Sloweniens – die Julischen Alpen. Winter in Bled zaubert eine noch außergewöhnlichere Schönheit hervor. Die verschneite alte Burg und die einsame Insel, von der bezaubernden Winterlandschaft umgeben, schaffen jene Bilder, die sich tief in die Alben der Erinnerungen einprägen. Die Burg Bled zieht die Besucher nicht nur wegen Ihrer malerischen Architektur an, auch die unvergessliche Aussicht auf den See und die Umgebung von Gorenjska und die Julischen Alpen. Bled ist auch ein idealer Ausgangspunkt für den Wintersport.

Naturschönheiten

Bledersee mit Insel: Die malerische Schönheit des Bleder Sees zieht die Blicke der Besucher auf sich. Entstanden aus einem abschmelzenden Gletscher und von Legenden umwoben, fängt der See die Blicke und Gedanken der Besucher ein. Einem Wanderer tragen sich lange Kilometer der Gehwege rund um den See und zahllose kurze oder anspruchsvollere Wanderungen bis in die Herzgegend des Triglav Nationalparks an.
Triglav-Nationalpark: Eine Bilderbuchlandschaft mit den höchsten Berg des Landes findet man im einzigen Nationalpark Sloweniens, nähe Bled. Das Gebiet des Nationalparks ist abwechslungsreich und bildschön. In der Mitte liegt der höchste Berg Sloweniens, der Triglav (2864 m), der dem Park seinen Namen gibt.
Vintgar-Klamm: Erst 1891 entdeckte man aufgrund eines sehr niedrigen Wasserstandes durch Zufall die normalerweise unpassierbare Schlucht und entschloss sich aufgrund der unzähligen Natursehenswürdigkeiten, den Ort für Besucher zugänglich zu machen.
Pokljuka-Klamm: Die zwei Kilometer lange Klamm birgt vielseitige Sehenswürdigkeiten, wie bspw. eine Felsenhöhle, einen 22 Meter hohen Wasserfall, eine Naturbrücke und vieles mehr.
Höhle unter dem "Babji zob": Die Höhle birgt verschiedene Kalksteinformationen, wie bspw. schneckenförmig gedrehte Tropfsteine, sogenannte Helektiten, und große Kalzitkristalle.
Wasserfall über der Iglica: Von dem zwischen Steinfelsen versteckten 18 Meter hohen Wasserfall hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung.
Anhöhen oberhalb des Sees: Den besten Blick über den Bledersee hat man auf einer der Anhöhen, die auf etwa 600 und 800 Metern liegen.

Fischer am Bohinj-See.
Der Bohinj - See inmitten der Julischen Alpen ist der größte natürliche See in Slovenien. Foto: www.slovenia.info

Kulinarik

Bled ist weit über die Grenzen Sloweniens hinaus für die legendäre Cremschnitte bekannt. Probieren kann der Besucher diese süße Delikatesse unter anderem im Cafe Park (Cesta svobode 15). Aber auch Buchweizen, Krainer Wurst und Potizte sind typisch für die slowenische Perle. Die Küche setzt sich aus dem gastronomischen Erbe der Region und den neuen, innovativen und internationalen Entdeckungen zusammen. Ob in einem schicken Café, einem urigen Gasthaus, der Vinothek um die Ecke oder in einer der Konditoreien – die Sinne des Gastes werden angesprochen. Neben dem köstlichen Geschmack hört der Gast sehr oft auch Erzählungen über die Zubereitung sowie über die Bedeutung für die Einwohner der Region.

Kultur & Kunst

Im Regatta-Zentrum von Zaka kann der Besucher Denkmäler begutachten, die an wichtige Persönlichkeiten erinnern.
Schlösser und Kirchen in verschiedenen Baustilen: Von Barock über Neugotik bis zur Renaissance findet man alles in und um Bled.
Buchdruckerei: Auf der Burg von Bled werden alle traditionellen Verfahren gezeigt und somit die Tradition des Druckwesens für die Nachwelt erhalten.
Galerie Vila Nana: Sie beherbergt eine Ausstellung von Gemälden slowenischer und kroatischer Vertreter der naiven Kunst (Konrad Peternelj, Jože Pe-ternelj Mausar, Josip Generalič, Martin Mehkek, Marjan Napan, Milan Nađ,…). Ein Teil der Sammlung besteht aus Werken von Malern der slowenischen Moderne.

Mobilität

Bled ist mit allen größeren Orten Sloweniens durch öffentliche Busverbindungen gut verbunden. Der „Touristen-Zug“ fährt bei schönem Wetter täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr alle 45 Minuten um den See. Mit dem Fiaker kann man eine sanft-mobile Rundfahrt um den See oder zu einer Schlossbesichtigung genießen. Motorboote sind auf dem See nicht gestattet. Auf die Insel kommt man am einfachsten im traditionellen Boot, der "Pletna". Radtouren eignen sich besonders, um die Landschaft kennenzulernen.
 

Folge lebensart-reisen auf instagram>>>

zuletzt geändert am 04.04.2018

teilen twittern Instagram
Wir verwenden Cookies um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Indem Sie diese Seite nutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.