Meeresbucht mit viel Wald und Strand.
Playa Samarador. Foto: fincallorca

Mallorca – Oasen der Ruhe

Echt jetzt? Ich hätte nie gedacht eine Geschichte über den Ballermann so zu titeln. Doch nach der Sommersaison herrscht ab Oktober kaum mehr Gedränge auf der Insel. 9 Tipps von fincallorca für Erholungssuchende und Entdecker auf der Baleareninsel.

Ausblick vom Puig de Randa auf eine Ebene, im Hintergrund das Meer
Ausblick vom Puig de Randa. Foto: fincallorca
Ausblick vom Puig de Randa

Im Landesinneren thront der Puig de Randa mit über 500 Metern Höhe. Durch seine markante Form wirkt er wie ein Tafelberg, die Aussicht reicht über das Tal bis hin zur kleinen Nachbarinsel Cabrera. Mallorquiner nennen ihn den heiligen Berg, da es hier gleich drei Klöster gibt. Das unterste - Santuari de Gràcia - gilt unter Locals als das schönste. Nach über 500-jähriger Geschichte wirkte im 20. Jahrhundert Antoni Gaudí an Umbauarbeiten mit.

Frau sitzt mit Staffelei an einer steinernen Treppe und malt.
Bergdorf Fornalut. Foto: fincallorca
Bergdorf Fornalut

Das kleine Bergdorf Fornalutx im Nordwesten der Insel ist nur eine kurze Fahrt von Sóller entfernt. Das Dörfchen liegt idyllisch im Tramuntana Gebirge und bietet einen willkommenen Kontrast zu der Hektik der Haupttouristenorte. Autofreie malerische Gassen schlängeln sich zwischen Naturstein-Häusern mit bunt bemalten Ziegeln. Das beschauliche Bilderbuch-Dorf ist ein absolutes Must See, das sich mit dem Titel des schönsten Dorfes Mallorcas schmücken darf.

Burg mit Aussicht
Castell de Santueri. Foto: fincallorca
Burg mit Aussicht

Lohnenswert ist der kurze Aufstieg zum Castell de Santueri. Die romantische Burganlage liegt auf dem gut 400 Meter hohen Tafelberg Puig de Santueri südöstlich von Felanitx. Sie ist im Privatbesitz einer Familie, die die Burg vor wenigen Jahren komplett saniert hat. Vom Castell aus haben Besucher einen beeindruckenden Ausblick über die Hügelkette Serres de Llevant sowie die nahegelegene Küste.

 

Kleine einsame Bucht.
Halbinsel la Victoria. Foto: fincallorca
Halbinsel La Victoria

Statt zum Touristenstrand in der Bucht von Alcúdia zieht es Einheimische ein paar Meter weiter auf die Halbinsel La Victoria, die sich direkt nördlich anschließt. Hier befinden sich einsame Buchten wie die „Coll de Baix“ ebenso wie gewundene Wanderwege durch die zu weiten Teilen unter Naturschutz stehende Halbinsel. Hier zeigt sich die Ursprünglichkeit Mallorcas mit Kiefernwäldern und Olivenbäumen entlang zerklüfteter Felsküsten.

Hügelige Gegend.
Unberührte Natur bei Cala Torta. Foto: fincallorca
Landschaft bei Cala Torta

Ein unvergesslicher Ausflug ist für viele Urlauber eine Fahrt durch die Landschaft bei der Bucht Cala Torta. Durch unberührte Natur führt eine Straße, die bei der kleinen Bucht nordöstlich der Kleinstadt Artà endet. Die dünnbesiedelte Region beeindruckt durch ihre gebirgige Landschaft. Die bizarren Felsformationen sind beliebte Fotomotive. Viele Pfade und Wanderwege führen entlang der malerischen Küste durch diese Region.
 

Weiter Sandstrand.
Weite und Ruhe am Naturstrand Son Serra de Marina. Foto: fincallorca
Naturstrand Son Serra de Marina

Keine Liege, kein Sonnenschirm, keine laute Musik und keine Strandverkäufer. Son Serra de Marina ist einer der ruhigsten Küstenorte Mallorcas. Die Bewohner haben sich über Jahre hinweg dem Massentourismus versagt, so dass es hier statt großer Urlauberanlagen kleine Fincas und Pensionen gibt. Diese Idylle lieben die Mallorquiner und verbringen ihre Freizeit am Naturstrand beim Spazierengehen, Joggen und Baden. Zum gemütlichen Tagesausklang lädt das Restaurant „El Sol“ direkt am Meer.

Leuchtturm bei Sonnenaufgang.
Sonnenaufgang beim Leuchtturm von Cala Ratjada. Foto: Dennis Schmelz
Sonnenaufgang am Leuchtturm

Seine außergewöhnliche Lage auf einer Klippe zeichnet den Leuchtturm von Cala Ratjada im Nordosten der Insel aus. Zwar ist er kein Geheimtipp unter den Besuchern der Baleareninsel. Wer jedoch morgens zum Sonnenaufgang hierher kommt, freut sich über die herrliche Ruhe. Am einfachsten gelangen Urlauber mit dem Mietwagen zum Turm, für Outdoor-Fans gibt es eine Reihe von Wanderwegen dorthin. Belohnt werden Besucher durch einen imposanten Blick auf das türkisfarbene Meer sowie das angrenzende Llevant Gebirge.

Sonne spiegelt sich im Wasser an felsigem Strand.
Sonnenuntergang an der Cala Mesquida. Foto: fincallorca
Sonnenuntergang an der Cala Mesquida

Etwa sieben Kilometer von Capdepera entfernt befindet sich die Bucht Cala Mesquida, die Teil eines Naturschutzgebietes ist. Der feine 300 Meter lange Sandstrand ist von Dünen umgeben, in denen Kormorane und Möwen zu Hause sind. Bei Wind kommen hohe Wellen auf, was beim Baden besondere Erfrischung und Abwechslung bietet. Die Rückfahrt erst spät zu unternehmen lohnt sich, denn in der nordöstlichsten Badebucht gibt es einen traumhaften Sonnenuntergang.

felsige Steilküste
Steilküste am Cap Blanc. Foto: fincallorca
Wanderung zum Cap Blanc

Südöstlich von Palma findet sich das Cap Blanc. An einer Steinküste gelegen beeindruckt die Landschaft durch die Gegensätze von Land und Wasser. Idealer Startpunkt ist der Strand Cala Pi, von dem Urlauber über malerische Wege entlang der Steilküste einen atemberaubenden Ausblick genießen. Begleitet von der felsigen mediterranen Landschaft führt der Pfad an einem verlassenen Militär-Gelände vorbei bis zum Wachturm Torre del Blanc. Von hier aus haben Urlauber perfekte Sicht auf einen Leuchtturm.
 

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zuletzt geändert am 12.10.2017

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