Schneeschuhwanderer im Nationalpark Hohe Tauern.
Schneeschuhwandern im Nationalpark Hohe Tauern. Foto: Tirol Werbung / Heinzlmeier Bert & Monika Höfler

Winterzauber in Tirol

Vom Winterwandern bis zu Nature-Watch-Touren, von Schlittenhundefahrten bis zum Genusstriathlon, von der traditionellen Tiroler Küche bis zum Handwerk - auch abseits der Pisten gibt es in Tirol viel zu entdecken.

Winterwandern und Genuss

Die Naturparkregion Lechtal-Reutte zählt zu den Winterzauber-Regionen, die sich ganz auf den entspannten Wintergenuss spezialisiert haben. In einer der letzten Wildflusslandschaften Europas lassen sich beim Schneeschuh- und Winterwandern entlang des Lechs malerische Schneelandschaften entdecken. Unter dem Motto „Eppas Guats“ laden 18 ausgewählte Winterzauberhütten zu herzhaften Jausen, traditionelle Mehlspeisen und vielen weiteren Tiroler Köstlichkeiten ein

Ursprüngliche Natur-Watch-Touren

Beim Schneeschuhwandern durch die unberührte und teils raue Landschaft des Nationalpark Hohe Tauern erfahren BesucherInnen voneinem ausgebildeten Guide in den Tälern des Nationalparks in Osttirol viel Spannendes über die Überlebensstrategien in der Tier- und Pflanzenwelt während des Winters. Infos Natur-Watch-Touren

Winterglück auf dem Rücken der Pferde

Die Dreher Ranch in Buchen in der Region Seefeld bietet wöchentlich Winter-Wanderreiten an. In begleiteten zwei- bis sechsstündigen Ausritten kann die Winterlandschaft dann hoch zu Ross erkundet werden. Ein Wanderritt mit Übernachtung ist ebenfalls möglich.

Kind mit 2 Schlittenhunden
Unterwegs auf Tuchfüllung mit Schlittenhunden. Foto: Tirol Werbung / Martin Eigentler

Unterwegs im Rudel

Ein tierisches Highlight lässt sich auch in den Kitzbüheler Alpen erleben. Am Angerberg liegt die Husky Ranch. Dort dürfen Besucher mit Schlittenhunden beim Winterwandern auf Tuchfühlung gehen. Die Tiere strahlen eine besondere Energie und Kraft aus. In der Ferienregion Hohe Salve werden wöchentlich Schnupperstunden und Schlittenhundefahrten angeboten.

Das Tiroler Powerbrot

Die Tiroler Bauern haben dieses Powerbrot schon vor Jahrhunderten gebacken, um durch die kalte Jahreszeit zu kommen: Den Tiroler Zelten. Der „Energieriegel“ mit der Fruchtmasse aus Dörrbirnen, Feigen, Rosinen, Dörrpflaumen, Hasel- und Walnüssen, Aranzini, Rum und Gewürzen, ummantelt mit Brotteig, ist die traditionellste Süßspeise zur Weihnachtszeit. Immer wieder gibt es eigene Backkurse, in denen die Bäuerinnen ihr Wissen zum Zeltenbacken weitergeben.

Herstellung von Doggln.
Doggln werden in aufwändiger Handarbeit hergeestellt. Foto: Alpbachtal Seenland Tourismus / Grießenböck Gabriel

Traditionelle Handarbeit

In Stumm im Zillertal stellt Familie Hartl ein Zillertaler Traditionsprodukt her: Die Doggln. Das sind Hausschuhe aus gewalkter, reiner Wolle, die sehr warm halten und formstabil sind. Entstanden sind die Hausschuhe aus der Wiederverwertung: aus unbrauchbaren Stoffresten und alten Lodenkleidern sowie einem Kleister aus Roggenmehl und Wasser wurden die Doggln in aufwändiger Handarbeit gefertigt. Aufwändig ist die Handarbeit noch immer – und wird deshalb besonders geschätzt.

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zuletzt geändert am 16.11.2018

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