Mit dem Rad durch Madagaskar
560 Kilometer mit dem Rad durch Madagaskar. Foto: Klaus Sperling / Cycling unlimited

Urlaub & Natur - Madagaskar mit dem Rad vom Hochland zur Küste.

Der deutsche Reiseveranstalter „Urlaub & Natur“ bietet unter der Marke "Cycling unlimited“ Radreisen auf allen Kontinenten. Eine der ganz besonderen Touren führt in Madagaskar 580 Kilometer vom Hochland bis zur Küste.

Auf die Frage, welche Reise für ihn zu den ganz besonderen zählt, musste Geschäftsführer Olaf Wuppermann nicht lange nachdenken: Madagaskar. Verkehrsarme Straßen, abwechslungsreiche Landschaften und die Freundlichkeit der Einheimischen machen das Land zu dem perfekten Ort für eine unvergessliche Radreise. Das Abenteuer beginnt in der belebten Hauptstadt Antananarivo und führt entlang an Reisfeldern, durch exotische Wälder, hin zu beeindruckenden Gebirgsformationen im Hochland und endet schließlich an malerischen Küsten und Stränden.

Die Reise zeichnet sich durch eine perfekte Mischung von Natur und Kultur aus. Beides hat dabei seinen ganz besonderen Reiz: Der Inselstaat östlich von Afrika sticht nicht nur durch seine besondere Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen heraus. Vielmehr sind es auch die Menschen, welche Ihnen stets interessiert und mit einem freundlichen Lächeln begegnen. So können Sie dem Land, weit entfernt von jeglichem Massentourismus, auf eine ganz persönliche Art nahe kommen.

Sozialverträglichkeit und ökologische Nachhaltigkeit sind für Olaf Wuppermann bei allen Reisen, die „Urlaub & Natur“ anbietet, oberstes Prinzip. Sein Reisebüro ist "CSR-Tourism-Certified". Bewertet wird dabei unter anderem, wie viel vom Preis der Reise in der Urlaubsregion verbleibt und wie stark die CO2-Belastung pro Reisegast und Tag ausfällt.
 

Typisches Dorf im Hochland mit Reisterassen
Typisches Dorf im Hochland mit Reisterassen. Foto: Olaf Wuppermann / Cycling Unlimited

Die Route

Die Tour beginnt in Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar mit seiner bezaubernden Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. In Antsirabe, auf einem fruchtbaren Hochland mit Reisterrassen, Obst- und Gemüseplantagen macht sich die Gruppe erstmals mit den Rädern und dem Verkehr vertraut.

Die Tour führt durch mehrere Dörfer bis zum Lac Tritriva. Das ist ein Kratersee um den sich einige Geschichten ranken. Die ganze Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Man hat eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der Getreidebauern, die für die Brauerei in Antsirabe arbeiten.

Nachdem man sich an den madagassischen Verkehr gewöhnt hat geht es weiter Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße stehen immer wieder Begegnungen mit Zebu Rindern und freundlichen Viehhirten auf dem Programm. Die Route führt durch eine fruchtbare üppige Landschaft, rundum geschäftiges Treiben auf den Feldern, Frauen waschen ihre Wäsche an den Flussufern und trocken sie auf den Felsen.

Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt am folgenden Tag nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen geht es wieder auf eine Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Primärwälder des Ranomafana Nationalparks sichtbar werden. Am nächstebn Tag früh am Morgen ist das Schauspiel der Tiere – Lemuren, Geckos, Chamäleons, Frösche und jede Menge Vögel zu bewundern.

Mit dem Rad über eine wacklige Brücke
Hier kommt kein Auto mehr durch. Foto: Klaus Sperling / Cycling unlimited

Weiter geht die Reise auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. Sahambavy ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Nächstes Ziel ist Fianarantsoa, das frühere geistige Zentrum des Landes. Die Stadt ist sehr geschäftig. Doch Reisende kommen selten hierher, die Kinder haben selten weiße Menschen gesehen und beobachten die Gruppe neugierig. In Ambalavao steht ein Besuch der traditionellen Antaimoro Papierherstellung am Programm. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, liegt weit in die Vergangenheit.

Bizarre Landschaftsformen prägen den Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und der Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine Kleine Hütte mit Infos zum Projekt errichtet.

Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Die Route führt ins Tsaranoro Tal Richtung Andringitra Gebirge, dem zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars, vorbei am Berg Bischofsmütze durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Hier ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Für sie ist der Besitz von Zebu Rindern das Wichtigste.

Danach steht eine Wanderung im Isalo Massiv am Programm, eine von Erosionen zu bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen - und spektakulären Ausblicken.

Die letzte Etappe führt vorbei an eindrucksvollen Baobab-Bäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken, zu den kleinen Fischerdörfern Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka. Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein. Den Abschluss der Reise gehört der Entspannung an den wunderschönen Stränden an der größten Lagune des Landes.

Diese und viele weitere Touren finden Sie auf www.cycling-unlimited.de.

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zuletzt geändert am 23.09.2026

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