Fotos © TVB PillerseeTal

Der Schatz im Pillersee

Eingebettet zwischen Steinplatte und Loferer Steinbergen, mitten in den Kitzbüheler Alpen lädt der smaragdgrüne Pillersee im Herzen des Pillersee-Tales zum Urlaub in unberührter Natur.

Der Sage nach befand sich an der Stelle des heutigen Sees eine der fruchtbarsten Almen des Unterinntales. Der Bauer, dem die Alm gehörte, soll ob seines Reichtums übermütig geworden sein. Eines Abends habe er mit seinen Kameraden ausgiebig gezecht und betrunken aus der goldgelben Almbutter Kugeln und Kegel geformt, um damit zu spielen. Im Rausch hätten sie dann auch noch die Tiere gequält und einer jungen Sennerin Böses angetan. Zur Strafe drang plötzlich Wasser aus dem Boden und überschwemmte die Alm samt der Hütte und den betrunkenen Männern. Nur die Sennerin wurde gerettet, weil sie auf dem Rücken eines Stieres ans Ufer schwimmen konnte.

Wieder nüchtern betrachtet entstand der Pillersee nach einem Bergsturz vor rund 15.000 Jahren, der den Abfluss versperrte und somit den See aufstaute. Bekannt ist der See vor allem für dienen Forellenreichtum, was sich besonders unter den Anglern herumgesprochen hat. Das Baden im See ist eher etwas für hartgesottene Zeitgenossen: 20 Grad Wassertemperatur im Sommer ist schon das Wärmste, was er zu bieten hat. Daneben gibt es aber noch den Lauchsee, dem wegen seines hohen Moorgehalts heilsame Wirkung zugeschrieben wird und den Badesee Waidring.

Auch wenn die Gebirgslandschaften Tirols nicht die ersten Reisedestinationen für ausgiebige Badeurlaube sind, das Pillerseetal mit seinen Freiluft-Badewannen ist auch für Wasserratten eine Überlegung wert. Gleich daneben laden unzählige Wanderwege, Bergrouten, Klettersteige sowie Rad- und Mountainbike-Strecken zur körperlichen Ertüchtigung. Die drei Bergbahnen ersparen den Urlaubern auch den mühsamen Aufstieg in höher gelegene Wandergebiete. Und im Winter pflügen sich Langlaufloipen durch die malerische, fast unberührte Naturlandschaft.

Und was hat es mit dem Schatz auf sich? Ein Ritter soll der Sage nach eine Schlange aus dem See gefischt und daheim gepflegt haben. Als er nach ihr sah, saß eine wunderschöne Jungfrau in der Wanne, weil die Schlange in Wahrheit eine verwünschte Prinzessin war. Nachdem er seinen Schatz gefunden und die beiden geheiratet hatten, lebten sie viele Jahre glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind…. Einfach schön!

Besonders zu empfehlen:

Wildseelodersee:

Wildromantischer Bergsee, eingebettet zwischen den Gipfeln „Henne“ und „Wildseeloder“; erreicht man zu Fuß von Fieberbrunn in etwa 3 Stunden – Alternative: mit der Bergbahn Fieberbrunn bis zum Lärchfilzkogel, von da aus 1 Stunde bis zum See; Einkehrmöglichkeit im Wildseeloderhaus - herrliche Terrasse, gemütliche Zirbenstube, Übernachtungsmöglichkeit. www.wildseeloderhaus.at

Jakobskreuz auf der Buchensteinwand:

Neu eröffnetes, begehbares ca. 30 m hohes Kreuz; die vier Arme bieten im Inneren herrliche Aussichts- und Veranstaltungsräume (Vernissagen, Krippenausstellungen, Hochzeiten) und im Außenbereich tolle Panoramaterrassen. Das Jakobskreuz ist das „Wahrzeichen“ für St. Jakob in Haus und den durch die Region führenden Jakobsweg. Zum Kreuz gelangt man entweder zu Fuß (Wanderung von Fieberbrunn/Hochfilzen/St. Jakob i.H./ St. Ulrich a.P. auf die Buchensteinwand), oder ganz bequem mit der Bergbahn Pillersee. www.jakobskreuz.at

Steinplatte:

Die fächerförmige Aussichtsplattform besteht teilweise aus Glas und Gitterelementen und schwebt ca. 70m über dem Abgrund. Herrlicher Panoramarundblick auf die Kitzbüheler Alpen / Glocknergrupe / Tauernmassiv usw. Die Plattform ist Teil des „Urzeit- und Geologieparks Trissic Park“ auf der Steinplatte Waidring; die Geschichte zur Zeit von Trias, Jura und Kreide wird für Kinder in zahlreichen Spielstationen und für Erwachsene auf dem Triassic Trail aufbereitet. Zum Park samt Aussichtsplattform gelangt man mit der Gondelbahn Steinplatte Waidring. www.steinplatte.at

Totes Meer Salzgrotte im Familienland:

Auf insgesamt 140m² verteilt sich über 40.000 kg Totes-Meer-Salz an Wänden und auf dem Boden. Das Salz des Toten Meeres bietet gleich mehrere therapeutisch relevante Wirkungsarten und eignet sich durch seine hohe Luftlöslichkeit besonders gut zur Inhalation. Ein 45-minütiger Aufenthalt in der Totes-Meer-Salzgrotte, wirkt wie ein 3-tägiger Aufenthalt am Meer.

www.pillerseetal.at

Anreise

Mit den ÖBB über Schwarzach - St. Veit bis zu den Bahnhöfen Hochfilzen / Fieberbrunn. Weiter mit dem Regionalbus ins Pillersetal.

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zuletzt geändert am 06.02.2019

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