Schiederweiher mit Bergpanorama
Der Schiederweiher. Foto: Sulzbacher

Urlaubsregion Pyhrn-Priel

Atemberaubende Bergkulissen, sanft hügelige Almen, faszinierende Schluchten und liebliche Orte – so präsentiert sich die Urlaubsregion Pyhrn-Priel im südlichen Oberösterreich.

Die Region um Hinterstoder und Windischgarsten besticht nicht nur durch zahlreiche malerische Ausblicke und die Nähe zum Nationalpark Kalkalpen. Abseits vom Trubel und doch mittendrin, gibt zwischen Totem Gebirge und Sengsengebirge ein abwechslungsreiches Sport- und Kulturangebot den Ton an. 600 Kilometer markierte Wanderwege, von Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Touren oder spannende Outdoor-Abenteuer werden u.a. in den 9 Gemeinden geboten. Wie etwa die RundWanderWelt Hinterstoder mit ihren modernen Aussichtsplattformen oder die öffentlich zugängige Kneippanlage, die zu erfrischenden Anwendungen mit dem klaren, kalten Gebirgswasser einlädt. Idyllische Reitpfade laden hingegen zu Erkundungen hoch zu Ross ein - Lagerfeuerromantik und Cowboyfeeling inklusive! Darüber hinaus sorgen lebendig gestaltete Museen und Veranstaltungen für Freizeit mit Vergnügen.

Die Gowilalm am Fuße des Kleinen Pyhrgas bietet einen atemberaubenden Blick auf das Windischgarstnertal und die umliegende Bergwelt.
Die Gowilalm am Fuße des Kleinen Pyhrgas bietet einen atemberaubenden Blick auf das Windischgarstnertal und die umliegende Bergwelt. Foto: OÖ Tourismus / Erber

Naturschönheiten

Dr. Vogelgesang-Klamm in Spital am Pyhrn – OÖ’s längste und Österreichs zweitlängste begehbare Felsenschlucht – einzigartig mit Doktortitel.
Das Stodertal mit seinen grünen Wiesen und Almen kann man vom Großen Priel (2.514m) oder der Spitzmauer aus gut überblicken.
Die Steyr, mit ihrem Quellgebiet am Talende, durchfließt als Hauptfluss das gesamte Stodertal. Mit den zahlreichen Nebenflüssen stürzt  das klare Wasser beim Strumboding Wasserfall durch die schluchtartige Enge. Der Schiederweiher in Hinterstoder ist die „Perle des Stodertales“.
Pießling Ursprung – eine der größten Karstquellen der Ostalpen – durchschnittliche treten 2.000 Liter Wasser pro Sekunde aus der Quelle – bei Hochwasser können es bis zu 38.000 Liter pro Sekunde sein.
Gleinkersee – das Naturjuwel in Roßleithen. Der grünschimmernde Voralpensee gilt als einer der wärmsten Bergseen Österreichs.
Das „Tote Gebirge“ hat seinen Namen durch die vegetationslose Karst-Hochebene und die steil aufragenden Kalkriesen erhalten.
Wurzeralm NaturErlebnisWelt – Entdecken Sie „2 Millionen Jahren in 2 Stunden“ entlang des höchstgelegnen Hoch- und Niedermoores der nördlichen Kalkalpen.
Der benachbarte Nationalpark Kalkalpen ist zu 81% von Wald bedeckt. Er bietet seltenen Tierarten Schutz und kann auf den vielen Themenwegen oder bei geführten Wanderungen entdeckt werden.

Wietere Infos: Infobüro Spital am Pyhrn

Kunst & Kultur

Viele Künstler kamen und kommen in die Region, um in der Ruhe der Region Kraft für ihre kreative Arbeit zu schöpfen. Heute bereichern die Literatin Brita Steinwendtner, der Schauspieler Heribert Sasse, der Bildhauer Theo Blaickner, sowie der Kabarettist Bernhard Ludwig als „Einheimische“ die Veranstaltungen der sehr regen Kulturszene in Hinterstoder wie Autoren-Lesungen bei den Literaturtagen und Theaterabende & Jazzkonzerte in der Hösshalle. Die gelebte Tradition kann man bei den Konzerten und Auftritten der Stoderer Trachtenmusikkapelle miterleben. Auch die Kammermusik-Abende in der Dietlkapelle sind Ausdruck der Verbindung zur eigenen Kultur.

Im Alpineum in Hinterstoder gibt einen Einblick in das Leben im alpinen Raum. Sie erhalten Informationen über die Vergangenheit des Stodertales, die lebensgefährliche Arbeit der Holzknechte, die alpinistische Erschließungsgeschichte des Toten Gebirges und die Entwicklung des Skilaufs von seinen Anfängen bis zum heutigen Weltcup. Der moderne Museumsbau lässt bereits erahnen, dass hier kein verstaubtes „Heimatmuseum“ auf den Besucher wartet. Historische und aktuelle Videos, akustische Effekte und sogar ein Skiabfahrts-Simulator, auf dem man den Geschwindigkeitsrausch während eines Abfahrtslaufes nachempfinden kann sind Bestandteile der Schau, die zudem durch wechselnde Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themen ergänzt wird.

Wildspezialitäten aus der Region.
Wildspezialitäten aus der Region.

Kulinarisches

Zwei Produkte sind typisch für die kulinarische Landschaft. Zum einen ist dies der Most, den die einheimischen Bauern selbst aus Äpfeln oder Birnen der Region gewinnen, zum anderen die Wildspezialitäten. Während die Almen mit kalten Köstlichkeiten für den heißen Hunger, wie zum Beispiel der typischen Brettljause, locken, genießt man in den gemütlichen Wirtshäusern schmackhafte Gerichte wie Knödel, Ripperl, Kasspatzn oder Palatschinken. Und beim Ab-Hof-Verkauf zahlreicher Bauern oder im Bauernladen findet sich bestimmt ein passendes Urlaubsmitbringsel. Ob frischgebackenes Bauernbrot, selbst gemachte Butter, feiner Honig, fruchtige Marmelade oder geräucherter Speck.

Anreise

Die Region zwischen Pyhrn und Priel ist umweltfreundlich über ein gut ausgebautes Bahnnetz der Pyhrnbahn mit den Haltestellen Hinterstoder, Windischgarsten und Spital am Pyhrn erreichbar. Zahlreiche Beherberger holen ihre Gäste auf Anfrage vom Bahnhof ab. Vor Ort gibt es ein dichtes Netz an Busverbindungen sowie E-Bikes, die bei regionalen Sporthändlern ausgeliehen werden können. Während im Winter der regionale Schibus für Urlaub vom Auto sorgt, steht in den Sommermonaten das Wandertaxi zur Verfügung, das die Almwanderer und Bergfexe bequem zum Ausgangspunkt bringt und vom Endpunkt der Wanderung wieder abholt. Mit der Pyhrn-Priel AktivCard genießt man freie Fahrt mit sämtlichen Bussen der Region – von der Landesgrenze am Pyhrnpass bis zum „Tor“ der Urlaubsregion, Klaus an der Pyhrnbahn.

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zuletzt geändert am 11.09.2017

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