Kaltbaden in Kärnten
Die Kärntner Seen mit Wassertemperaturen bis zu 28 Grad sind im Sommer ein Magnet für Badegäste. Mittlerweile laden auch Kaltbadeplätze zum erfrischenden Naturerlebnis und zu einer wohltuenden Auszeit für Körper und Geist – zu jeder Jahreszeit.
Das Baden im kalten Wasser steht für Genuss und Gesundheit gleichermaßen und ist weit mehr als eine rein sportliche Herausforderung. Schon das kurze Eintauchen in Gewässer mit Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung und reduziert Stress. Studien belegen zudem, dass regelmäßiges Baden im kalten Wasser Entzündungen verringern, den Kreislauf anregen und die körperliche Vitalität steigern kann.
Kühles Nass, heiß begehrt
Bislang konntest du bei Spaziergängen in der kühleren Jahreszeit an den Ufern der Seen hin und wieder ein ausgebreitetes Handtuch mit Kleidungsstücken darauf entdecken. Kalt- oder Eiswasserschwimmen war eine Angelegenheit von einigen wenigen Enthusiast*innen. In den letzten Jahren ist das Eintauchen in kaltes Wasser regelrecht zu einem Trend geworden.
In Kärnten hat man darauf reagiert und bietet ganzjährig ausgewiesene Kaltbadeplätze, die sowohl im Herbst als auch im Winter und im Frühling eine ideale Möglichkeit bieten, die belebende Kraft des Wassers zu spüren. Idyllisch gelegene Einstiegsorte wie der Panorama Beach am Faaker See, der Bike Beach am Ossiacher See oder der Fischerpark in Döbriach am Millstätter See laden dazu ein, mutig ins kühle Nass zu gleiten. Das damit verbundene, Erleben der malerischen Naturlandschaft trägt unterstützend dazu bei, Körper und Geist in Balance zu bringen.
Kaltbaden für jedes Level
Für Einsteiger eignen sich die Kärntens Seen hervorragend: Die Wassertemperaturen kühlen zur Herbstzeit hin sanft ab, was einen perfekten Übergang in die Welt des Kaltbadens garantiert. Für Fortgeschrittene bietet die Möll mit ihren konstanten sechs Grad ein intensives Naturerlebnis abseits der Seen in Großkirchheim, direkt am Glocknerradweg. An allen Plätzen sorgen Infotafeln für Orientierung und geben wertvolle Tipps, wie das Kaltbaden sicher und wirkungsvoll gestaltet werden kann.
Sicher eintauchen mit Begleitung
Wenn du die erste Begegnung mit dem kalten Wasser nicht allein wagen möchtest, kannst du an einem der vielen Kaltbade-Workshops teilnehmen. Diese werden rund um die Seen von ausgewählten Hotels und zertifizierten Trainer*innen angeboten und sind auch für externe Gäste zugänglich. Du wirst dabei ganz behutsam durch dieses neue Erlebnis geführt. Einige Angebote basieren auf der renommierten Wim-Hof-Methode, wobei der Fokus stets auf einem achtsamen und bewussten Umgang mit dem Körper liegt – ohne Leistungsdruck, sondern mit dem Ziel, das eigene Wohlbefinden zu steigern und die Kraft der Kälte für sich zu nutzen.
Alle Infos zum Kaltbaden in Kärnten findest du hier>>>
Auszeit auf kärntnerisch
Die Kaltbadeplätze sind Teil des Kärntner Auszeitprogrammes. Unter dem Motto „Auszeit auf kärntnerisch“ geht es dabei um achtsame Aktivitäten zur körperlichen und geistigen Erholung. Eine Besonderheit sind die „Slowness Momente“, das sind geführte Tagestouren, die mit Fokus auf Entschleunigung und Regeneration zu mehr innerer Balance führen sollen. Ob beim „Zen unter Gipfeln am Stappitzer See“ mit Yoga und Lamas, beim Waldbaden oder entlang des Heilklimatischen Wanderweges im Lesachtal, bei diesen Touren wird die Natur selbst zur Bühne für tiefgehende Erholung. Diese besonderen Erfahrungen helfen, eine wertvolle Auszeit vom Alltag zu finden.
Slow Food
Zu einer ganzheitlichen Auszeit gehört auch die Kulinarik. Unter der Marke „Slow Food Travel Kärnten“ vereinen sich die heimischen Bäuerinnen und Bauern, die Genusshandwerker*innen, die die Produkte nach althergebrachten Traditionen veredeln und die Hofläden, Almhütten, Buschenschenken und Restaurants, die die Produkte an ihre Kund*innen und Gäste weitergeben. Im Vordergrund steht die Verwendung saisonaler und regionaler Produkte sowie die handwerkliche Herstellung bester Lebensmittel. Drei Kärntner Regionen sind bereits als „Slow Food Travel Destination“ ausgezeichnet: Die Region Gitsch-, Gail-, Lesachtal, Weissensee, das Lavanttal und Mittelkärnten.
Anreise
Kärnten ist nach der Fertigstellung des Koralmtunnels mit der Bahn noch schneller erreichbar. Informiere dich über deine Zug- und Busberbindungen.
TIPP: Mit der Mobilitäts-App wegfinder findest du alle Angebote für deine An- und Rückreise und kannst diese auch gleich buchen. Neben Zügen und Bussen zeigt dir die App auch das vorhandene Leih-Angebot an Autos, Fahrrädern und E-Scootern sowie regionale Taxiunternehmen für die Fahrt vom Bahnhof / von der Bushaltestelle zum gebuchten Quartier.
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zuletzt geändert am 09.02.2026